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Mit anerkannter Ausbildung Heilpraktiker werden

Mit 20 Monaten Ausbildung Heilpraktiker zu werden, ist für manche Menschen nicht selten die Möglichkeit, ihren Traumberuf zu lernen. Die Alternative zur Schulmedizin ist momentan deutlich auf dem Vormarsch.

Die Zukunftsaussichten für den Beruf Heilpraktiker sind gut. Den Menschen ganzheitlich zu sehen und Beschwerden nicht nur herausgelöst zu behandeln, wie es in der Schulmedizin üblich ist, wird immer öfter von den Patienten gewünscht. Mit welcher Ausbildung Heilpraktiker ihre wichtige Tätigkeit ausüben können, wird häufig von Menschen gefragt, die zwar medizinisch interessiert sind, aber nicht Medizin an der Universität studiert haben. Heilpraktiker ist gewiss nicht als Ausweichberuf zu sehen für gescheiterte Medizinstudenten, nur weil man für die Ausbildung kein Abitur braucht. Schulmediziner und Heilpraktiker sollten ihre Kenntnisse zum Wohle des Patienten zusammen legen, aber bis dahin ist wohl noch ein weiter Weg. Die Konkurrenz beider Bereiche ist häufig noch zu groß. Aber zurück zur Ausbildung.

Ausbildung Heilpraktiker: welche Voraussetzungen braucht man und welche Kosten fallen an?

Um Heilpraktiker zu werden, muss man vor allen Dingen ein Menschenfreund sein. Den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen und das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zu begreifen, das sind wohl die wichtigsten Voraussetzungen, ein guter Heilpraktiker zu werden. Bevor man aber so weit ist, muss erst die Ausbildung Heilpraktiker formen und ihnen die nötigen medizinischen Kenntnisse vermitteln. Als Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung. muss man einen Hauptschulabschluss haben, mindestens 25 Jahre alt sein, ein einwandfreies Führungszeugnis vorweisen können, ebenso wie ein ärztliches Attest, dass keine geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen vorliegen. Empfohlen wird der Realschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Beruf, um die Anforderungen der Ausbildung für Heilpraktiker besser bewältigen zu können. Der Lehrgang dauert in der Regel zwischen 10 und 20 Monate und endet mit der Heilpraktiker Prüfung, die bei den meisten Instituten staatlich anerkannt ist. Die Teilnahme an einem Lehrgang ist keine Pflicht, aber ohne diesen ist die Vermittlung des nötigen Wissens ziemlich schwierig.

Es fallen Kosten an für die Ausbildung, Heilpraktiker zu werden ist nicht gerade billig. Zwischen 500 und 5000 Euro kann man dafür anlegen, je nachdem, welchen Weg für die Vermittlung der Theorie man wählt. Hierbei handelt es sich um Prüfungsgebühr und Kursgebühren. Kosten für Bücher und sonstiges Lernmaterial kommen noch dazu.