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Die Bewerbung nach der Ausbildung – oft unterschätzt!

Die Schule ist vorbei, der Abschluss ist in der Tasche. Ein neuer Abschnitt beginnt – mit der Bewerbung nach der Ausbildung oder der Bewerbung um eine Stelle.

Bei der Bewerbung nach der Ausbildung beziehungsweise der Bewerbung um eine Stelle sind vollständige und vor allem korrekte und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen wichtig, denn mit diesen steht und fällt alles. Erfahrungen zeigen, sind die Bewerbungsunterlagen unvollständig oder langweilig, hat man bei der Stellensuche meist schon verloren. Zu einer korrekten Bewerbung gehört das Anschreiben an die erste Stelle. Das Anschreiben soll den Bewerber so gut wie möglich „verkaufen“, gleichzeitig aber auch nicht zu ausschweifend sein. Die Länge sollte 1 – 2 Seiten nicht überschreiten. Das Wichtigste an einer korrekten Bewerbung ist der Lebenslauf. Hier hat sich der tabellarische Lebenslauf durchgesetzt. Beim Lebenslauf kommt es vor allem darauf an, dass dieser a) vollständig ist, also keine Lücken im Werdegang aufweist und b) dass er fehlerfrei ist. Auch beim Lebenslauf gilt: Nicht zu ausschweifend formulieren, besser kurz und prägnant, also „das Wesentliche übersichtlich und in der richtigen Reihenfolge“. In einen vollständigen Lebenslauf gehören die persönlichen Daten, also Name, Anschrift mit Mailadresse (wenn vorhanden), Geburtsdatum und Geburtsort, die Staatsangehörigkeit und der Familienstand. Vielfach hat sich durchgesetzt, dass man neben die persönlichen Daten einen Raum freilässt, in das später ein Bewerbungsfoto eingefügt wird. Nach den persönlichen Daten folgen die Abschnitte Schulausbildung, Berufsausbildung, Wehr- oder Zivildienst und Studium (wenn absolviert). Danach folgen abgeleistete Praktika, der berufliche Werdegang, Weiterbildungsmaßnahmen und am Schluss alle relevanten Kenntnisse und Fertigkeiten. Bei der Bewerbung nach der Ausbildung fällt der Bereich berufliche Werdegang verständlicerweise kurz aus. Neben Anschreiben und Lebenslauf sind Zeugnisse das A und O, denn Zeugnisse belegen die im Lebenslauf gemachten Aussagen. Zu den Zeugnissen gehören nicht nur Schul- und Ausbildungszeugnisse, sondern auch Arbeitszeugnisse, sofern diese vorliegen. Die Zeugnisse werden in Chronologischer Reihenfolge der Bewerbungsmappe beigelegt, also das aktuellste (Arbeits-) Zeugnis zuoberst. Bei einer Bewerbung um eine Stelle im künstlerischen oder im journalistischen Bereich kann man der Bewerbung auch Arbeitsproben beilegen. Die sog. „Dritte Seite“ kommt unmittelbar nach dem Lebenslauf und soll Gelegenheit geben, der Bewerbung eine persönliche Note zu geben. Diese ist aber nicht Pflicht, eher ein „nice to have“.