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« Das Alkoholproblem eingestehen ist der erste Schritt Was macht die Selbsthilfe Alkoholsucht eigentlich genau »

Der Alkoholentzug ist keine leichte Sache

Wer der weitläufigen Meinung ist, dass der Alkoholentzug eine leichte Sache ist, der irrt sich. Denn der Alkohol Entzug beginnt im Gehirn. Da jedes Gehirn anders gestrickt ist, ist gerade das in manchen Fällen extrem schwer.

Alkoholiker können ein Lied davon singen. Manche haben schon unzählige Versuche gestartet, sind aber leider nie ans Ziel gekommen. Die Rede ist vom Alkoholentzug. Eine schwierige Situation. Der Körper signalisiert einem einen eindeutigen Hilfeschrei, was der Mensch allerdings daraus macht ist eine andere Sache. Ein Alkoholentzug geht nicht in einer Woche über die Bühne. In manchen Fällen dauert es Jahre bis man wirklich trocken ist. Je nach dem, wie die Trinkgewohnheiten vor dem Alkohol Entzug waren. Das Therapieprogramm kann entweder stationär absolviert werden, oder bei einer anonymen Gruppe.

Leichter fällt einem der komplette Alkoholentzug allerdings in einer stationären Einrichtung. Denn hier kommt wirklich kein einziger Tropfen Alkohol hinein. Doch wie leicht man sich das Vertrauen erschleichen kann, das wissen die Alkoholiker nur zu gut. Haben sie ihre Sucht doch erfolgreich Jahrelang vor ihren Familien geheim gehalten und ihr Leben normal verlebt. Der Alkohol Entzug ist für viele Süchtige der einzige Weg zurück in ein geordnetes Leben viel zu viele Rückschläge mussten sie erleiden und sind mit den Nerven am Ende. Wie gut kann es dann tun, wenn man sich von der Droge Alkohol lossagt und einen ersten Schritt in Richtung Gesundheit und selbstbestimmtes Leben unternimmt.

Alkoholentzug als letzte Lösung, oder den Alkohol Entzug als erste Wahl ansehen

Viele Menschen wissen gar nicht, was ein Alkohol Entzug alles im Körper auslösen kann. Die Leber wird sich als erstes bedanken, dass kein Alkohol mehr ankommt. Denn die Leber ist nun mal das Filterorgan Nummer eins im Körper. Alles an Alkohol wird in ihr aufgespalten. Leider verträgt die Leber den Stoff nicht und vernarbt über die Jahre. Die Narben können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die Leistung kann allerdings verbessert werden. Auch das Gehirn wird profitieren. Der Alkohol blockiert die Synapsen und verlangsamt das denken oder engt es ein. Endlich wieder klare Gedanken fassen können und sein eigener Herr sein. Das ist doch erstrebenswert, oder? Die Nerven im Körper werden sich nicht mehr so schnell abschalten. Man hat wieder die Möglichkeit bewusst Dinge zu fühlen, zu begreifen. Die Augen und die Sehleistung werden sich ebenfalls verbessern. Denn in jedem Alkohol ist auch Methyl. Dieser Stoff hat nun mal die negative Eigenschaft den Sehnerv anzugreifen. Die Korsakow-Demenz ist nun wirklich kein Spaß mehr. Keine Kontrolle mehr über den eigenen Körper, man lebt wie ein Kleinkind. Dann doch lieber trocken werden und sein und sich seines Lebens freuen.