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Prostata Symptome und Probleme nach Prostataoperation

Prostata Symptome werden häufig nicht ernstgenommen, obwohl Früherkennung von Prostatakarzinomen sehr wichtig ist. Weiterleben nach Prostataoperation ist für viele Männer mit Sorgen bezüglich ihrer Potenz verbunden.

Ein Prostatakarzinom ist die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern in den europäischen Industrienationen. Bei etwa der Hälfte aller Männer vergrößert sich die Prostata in der zweiten Lebenshälfte. Prostata Symptome treten auf: gestörte Blasenentleerung und häufiger nächtlicher Harndrang. Viele Männer scheuen sich davor, jetzt zum Arzt zu gehen. Die falsche Scham kann schwerwiegende Folgen haben: Infektionen können die Folge sein, sogar Nierenversagen ist letztlich möglich.
Prostata Symptome sind nicht immer leicht zu erkennen. Vor allem die Frühphase kann manchmal völlig beschwerdefrei verlaufen. Mediziner unterscheiden in Sachen Prostata Symptome drei Stadien: Zunächst gibt es das so genannte Reizstadium mit gestörter Blasenentleerung, schwächer werdendem Harnstrahl sowie Drang zum häufigen Wasserlassen ohne größere Ausscheidungsmenge. In der zweiten Phase kommt es zu Restharnbildung, die Blasenentleerung ist zunehmend gestört. Schließlich, im dritten Stadium, bekommt man eine Überlaufblase und neigt verstärkt zu Harninkontinenz.
Viele Ängste sind jedoch unbegründet. Eine Prostatavergrößerung ist nicht immer gleich Krebs – ganz oft handelt es sich um eine gutartige Veränderung der Vorsteherdrüse, eine so genannte Benigne Prostatahyperplasie (BPH).
Eine Prostatavergrößerung kann man man operativ beseitigen mit Hilfe einer Transurethrale Resektion (TUR-P). Dieses Unterfangen ist für Männer immer begleitet von der Angst vor Impotenz nach Prostataoperation.
Tatsächlich kann es nach Prostataoperation zu einer erektilen Dysfunktion kommen. Das betrifft fast drei Viertel aller Prostataoperierten. In Folge dessen kann es zu einer schweren psychischen Beeinträchtigung oder sogar zu einer Depression kommen. Auch die Partnerschaft kann darunter leiden. Die Rehabilitationsmaßnahmen nach Prostataoperation laufen zunächst darauf hinaus, dass die Entleerung der Blase wieder ungestört möglich ist, aber auch die sexuelle Problematik wird berücksichtigt, zumal die erektile Dysfunktion nicht bedeutet, dass das sexuelle Verlangen eingeschränkt ist. Eine gute Nachricht gibt es: da die Erektionsstörung durch die Beschädigung der Nerven bedingt ist, kann sich innerhalb des Zeitraums von etwa einem Jahr mit der Regeneration der Nerven noch viel verbessern. Die frühzeitige und regelmäßige Stimulation des Penis ist hierfür sehr wichtig. Falls die Impotenz anhält, kann auch hier der Arzt mit den entsprechenden Mitteln weiterhelfen.