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Steuererklärung Termin zur Abgabe nicht vergessen

Jedes Jahr heißt es für Unternehmer, Arbeitnehmer und Selbstständige, dass sie ihre Einnahmen und Ausgaben bilanzieren und beim Finanzamt angeben, in Form der Steuererklärung. Termin dafür ist immer der 31. Mai.

Für die Abgabe einer Steuererklärung muss ein amtlich vorgeschriebener Vordruck verwendet werden. Allerdings kann man in Deutschland seit 1999 auch eine elektronische Variante, durch das so genannte ELSTER Verfahren, abgeben. Die Steuerklärung ist grob gesagt die Angabe über Einnahmen und Ausgaben einer Person oder eines Unternehmens bezüglich des vorhergehenden Jahres, nach der die tatsächliche Steuerbelastung berechnet wird. Beispielsweise gibt es die Einkommensteuererklärung, die Arbeitnehmer abgeben oder auch die Umsatzsteuererklärung, die Selbstständige und Gewerbetreibende vorlegen müssen.

Der letztmögliche Steuererklärung Termin zur Abgabe ist jedes Jahr gleich. Dieser Steuererklärung Termin fällt immer auf den 31. Mai des Jahres. Allerdings kann man im Vorfeld, wenn man bereits weiß, dass man aus welchen Gründen auch immer den Termin nicht einhalten wird, eine Fristverlängerung beantragen. Außerdem gibt es die Regelung, dass man länger Zeit bekommt, wenn die Steuererklärung durch einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein abgegeben wird. Hierbei verlängert sich die Abgabefrist automatisch auf den 31. Dezember des Jahres. Es gibt zusätzlich noch einen Sonderfall bei der Thematik Steuererklärung, dieser wird als so genannte Steuervoranmeldung bezeichnet. Hier muss der Steuerpflichtige Angaben machen, nach der die Vorauszahlungen festgesetzt werden. Ein Beispiel hierbei ist die Umsatzsteuer bei Selbstständigen, die diese Steuern oftmals nicht jährlich, sondern quartals- oder monatsweise bezahlen.

Steuererklärung Termin vergessen kann Sanktionen nach sich ziehen

Wer den Abgabetermin überschreitet, ohne zuvor eine Fristverlängerung beantragt zu haben, der riskiert Sanktionen, die durch das Finanzamt zu Stande kommen können. Beispielsweise muss der Steuerpflichtige dann mit Verspätungszuschlägen rechnen, eventuell verlangt das Finanzamt auch eine Verzinsung für Nachzahlungsbeträge. Außerdem könnte es auch sein, dass das Finanzamt bei einer fehlenden Erklärung einfach die Steuerdaten schätzt und man dadurch Geld einbüßt. Wer sich bei seiner Steuererklärung nicht sicher ist, der sollte sich professionelle Hilfe nehmen. Diese wird von Steuerberatern gegeben oder man wendet sich an einen Lohnsteuerhilfeverein. Diese Vereine unterhalten viele Büros, die man bestimmt auch in der Nähe finden wird. Dort kann man gegen eine Jahresgebühr, die in der Regel bei einem durchschnittlichen Einkommen bei 100 Euro liegt, die Steuererklärung erledigen lassen.