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Kündigungsfrist Mietwohnung - so ist die Rechtslage

Bei einer Kündigungsfrist Mietwohnung sind sowohl seitens des Vermieters als auch des Mieters bestimmte Fristen zu beachten. Dabei muss der Vermieter darauf achten, wie lange der Mieter bereits in der Wohnung wohnt.

Im Hinblick auf die Kündigungsfrist Mietwohnung hat der Mieter es relativ einfach, denn für ihn gilt seit dem 01.06.05 einheitlich eine Dreimonatsfrist. Zu beachten ist lediglich, dass einige Vermieter eine Kündigung zum 31.12 nicht erlauben und dies vertraglich so festlegen. Gründe hierfür könnten sein, dass es für den Vermieter schwierig ist, einen Nachmieter zu finden, der bereits ab dem 01.01. einziehen möchte. Jedenfalls besteht die Gefahr, dass ein solches Kündigungsdatum dem Vermieter zum Nachteil gereicht. Ansonsten muss der Vermieter in Bezug auf die Frist nichts weiter beachten, wenn er selbst kündigen möchte. Im Übrigen gilt die Gesetzeslage auch für Verträge, die nach dem 31.08.2001 abgeschlossen wurden sowie für vor dem 01.09.01 abgeschlossene Verträge, sofern längere, gestaffelte Kündigungsfristen vorgesehen sind. Selbstverständlich können auch individuelle Regelungen im Mietvertrag festgelegt werden, die dann ihre Gültigkeit haben.

Möchte ein Mieter die Kündigungsfrist Mietwohnung verkürzen, bleibt ihm nur die Möglichkeit, sich eigenständig um einen Nachmieter zu bemühen. Dies kann er durch die Aufgabe einer Anzeige in Online-Portalen, durch Zeitungsanzeigen oder Aushänge an stark frequentierten Stellen wie im Supermarkt erreichen. Hat er einige Interessenten gefunden, kann er sie dem Vermieter vorstellen. Viele Mieter müssen aus beruflichen Gründen früher als drei Monate von der Kündigung an umziehen und möchten eine Doppelbezahlung zweier Wohnungen vermeiden.

Kündigungsfrist Mietwohnung – wie die Vermieterseite aussieht

Bislang muss der Vermieter für die Kündigung von Mietverträgen längere Kündigungsfristen beachten als der Mieter. Hierbei spielt die Dauer des Mietverhältnisses die entscheidende Rolle. Das Gesetz sieht derzeit vor, dass bei einer Mietdauer von bis zu fünf Jahren drei Monate gelten, von fünf bis acht Jahren sechs Monate sowie ab acht Jahre neun Monate. Sieht der Vertrag eine andere und längere Frist vor, ist sie nur für den Vermieter bindend, jedoch nicht für den Mieter. Von kürzeren Fristen profitiert jedoch nur der Mieter. Das Gesetzt möchte somit die schwächere Stellung des Mieters stärken.

Es ist jedoch möglich, eine außerordentliche Kündigung des Mietvertrages herbeizuführen, wenn eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht mehr zumutbar ist. Dies ist der Falle, wenn eine der beiden Mietparteien vertragswidrig handelt.

Autor: B. Weber