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Rente mit 58: Vorzeitiger Ruhestand kann attraktiv sein

Die Rente mit 58 Jahren und somit vorzeitiger Ruhestand, kann nicht nur attraktiv sein sondern auch durchaus lohnend, wenn man richtig gerechnet hat. Dabei ist es wichtig, für das Alter frühzeitig vorgesorgt zu haben.

Das Rentenalter wird immer weiter hoch geschraubt und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass dieser Trend in den nächsten Jahren rückläufig sein wird, ganz im Gegenteil. Die Rentenkassen sind leer und es wird jede Möglichkeit genutzt, die Staatskasse wieder auf Vordermann zu bringen. Die Rente mit 58 erscheint in diesem Licht immer attraktiver, gibt es doch nur wenige Menschen, die ein vorzeitiger Ruhestand nicht lockt. Um ein solches Ziel zu erreichen, ist es jedoch unbedingt notwendig einige Vorkehrungen getroffen zu haben, um nicht von den Abzügen zu hart getroffen zu werden.

Ist der vorzeitige Ruhestand noch etwas, das man sich leisten kann?

Jedes Jahr, das man vor dem gesetzlichen Rentenalter in den Ruhestand geht, kostet im Prinzip bares Geld. Den meisten Menschen, unabhängig ob Berufseinsteiger oder aber Arbeitnehmern, die kurz vor der Rente stehen, ist es inzwischen klar, dass die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreichen wird, um einen einigermaßen guten Lebensstandard im Alter zu halten. Um dann auch noch die Rente mit 58 Jahren antreten zu können, ist eine gute Planung umso wichtiger. Vorzeitiger Ruhestand ist durchaus realisierbar, kostet aber, sofern man nicht über enorme Summen verfügt, einige Opfer in den Jahren vor der Rente. Neben der gesetzlichen Rente gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten um ein Zusatzeinkommen im Alter zu haben. Zu nennen sind hier die zahlreichen privaten Rentenversicherungen aber auch Bausparverträge, Fondsgebunde Versicherungen oder aber die Riester-Rente.

Gerade die Riester-Rente, welche oftmals als ein Produkt verschrien wird, dass viel zu kompliziert ist, hat ihre Vorteile. Die steuerlichen Vorteile, über die man bei der Riester-Rente verfügen kann, sind durchaus erwägenswert und bilden eine klare Abgrenzung zu den meisten anderen Modellen dieser Art. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht jeder für die Riester-Rente qualifiziert ist. So können beispielsweise Studenten, Geringverdiener oder Rentner in aller Regel nicht darauf zurückgreifen. Zu nennen ist auch noch die betriebliche Rente, die man durchaus in Anspruch nehmen sollte, sofern sie von dem Arbeitgeber angeboten wird. Hierbei ist zu beachten, dass in aller Regel der betriebliche Rentenanspruch auch nach einer eventuellen Kündigung nicht verfällt. Die Versicherung muss nur umgewandelt werden.