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Rente 65 oder Rente 63 ist eine wichtige Entscheidung

Rente 65 ist mit einigen Voraussetzungen derzeit noch die Regelaltersgrenze, um sich zur Ruhe zu setzen. Rente 63 hingegen ist Arbeitnehmer der Geburtsjahrgänge vor 1937 bei einer Wartezeit von 35 Jahren möglich.

Derzeit ist die Rente 65 noch der Standard. Die Bedingung nach Paragraph 35 SGB VI für den Eintritt in das Rentenalter ist 65 Jahre. Dennoch verlangt die Rente 65 darüber hinaus auch eine allgemeine Wartezeit, was gleichbedeutend mit einer Mindestversicherungszeit in der Rentenversicherung ist. Diese liegt bei der Rente 65 bei mindestens fünf Jahren. Es gibt dennoch auch einige Ausnahmen vom regulären Rentenalter, sowohl nach unten als auch nach oben.

Einige Arbeitnehmer haben die Berechtigung früher in den Ruhestand zu gehen. Dies ist jedoch meist mit Abschlägen verbunden. Wer beispielsweise die Rente 63 in Anspruch nehmen möchte und somit zwei Jahre weniger Beiträge einzahlt, erhält für jeden Monat 0,3 Prozent verminderte Rente. Wer andererseits erst nicht auf die Rente 65 besteht, erhält für jeden zusätzlichen Monat 0,5 Prozent mehr Rente. Die Rente 63 ist außerdem unter bestimmten Voraussetzungen wie Erhalt von Lohnersatzleistungen ohne Abzüge möglich. Hierbei gibt es verschiedene Altersgrenzen und Wartezeiten, die es zu erfüllen gibt. Bis zum Jahre 2000 war die Rente 63 Gang und Gebe bei Frauen. Was die heutigen allgemeinen Voraussetzungen für die Rente 63 angeht, muss eine 35-jährige Mindestversicherungszeit eingehalten werden, um hierfür qualifiziert zu sein. Schritt für Schritt wird diese Form der Rente ohne Abzüge jedoch für Jahrgänge nach 1937 abgebaut und an die Regelaltersgrenze angepasst. Dies wiederum führt dazu, dass ein Arbeitsnehmer dann bei der Rente 63 mit Abzügen rechnen muss, wenn er nach diesem Zeitpunkt geboren wurde.

In Deutschland herrscht Verwirrung: Rente 63 oder Rente 65?

Ein Viertel der Deutschen rechnet auch heute noch damit, die Rente 63 in Anspruch nehmen zu können, zumal derzeit von einem Rentenalter von 67 Jahren und nicht mehr nur 65 Jahren die Rede ist. Entsprechende Rentenkalkulationsprogramme, die man im Internet findet, zeigen Arbeitnehmern, in welchem Alter für sie individuelle die volle Rente möglich ist, da das Eintrittsdatum in das Berufsleben beziehungsweise in die Rentenversicherung unter anderem entscheidend ist. Dieser Rechner zeigt einem auch, mit welchen Abzügen man als Frührentner zu rechnen hat, so dass man sehen kann, ob man sich beispielsweise die Rente 63 wirklich leisten kann und gleichzeitig den eigenen Lebensstandard halten zu können.