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« Vermögensleistungen: Abfindung, Rente und mehr Das Rente Einkommen wird für viele zu wenig sein »

Rente nach Tod, Rente Todesfall

Für Hinterbliebene soll die Rente nach Tod des Partners den Lebensunterhalt weiter sichern. Die Rente Todesfall unterliegt jedoch verschiedensten Bedingungen.

Wenn der Partner stirbt bricht eine Welt zusammen. Die Rente Todesfall soll Hilfe zum Lebensunterhalt sein und an die Stelle des durch den Tod des Ehegatten weggefallenen Unterhaltsanspruchs treten. Seit dem 01.01.05 werden auch eingetragene Lebenspartnerschaften in die Rente nach Tod (Witwenversorgung) einbezogen. Um in den Genuss dieser Witwenversorgung zu kommen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst muss der Tod des versicherten Ehegatten beziehungsweise des Lebenspartners vorliegen. Ebenso muss die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren durch den Versicherten erfüllt sein oder der Tod infolge eines Arbeitsunfalls eingetreten sein. Hat der/die Verstorbene schon vor dem Tod Rente bezogen, ist die Wartezeit erfüllt. Generell gilt, dass ein Anspruch auf Witwenrente erst dann besteht, wenn die Ehe mindestens ein Jahr gedauert hat. Diese Mindestdauer gilt jedoch nur, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der überwiegende Zweck der Heirat war, einen Anspruch auf Hinterbliebenenversorgung zu begründen.

Berechnung der Rente nach Tod, Rente nach Todesfall

Die Rente nach Tod für Witwen wird nur für zwei Jahre befristet gezahlt. Dabei beträgt sie 55% der Vollrente, wenn die Witwe/der Witwer das 45. Lebensjahr vollendet haben oder berufs- bzw. erwerbsunfähig ist. Auch wenn noch ein Kind unter 18 Jahren erzogen wird besteht Anspruch auf Zahlung der Rente Todesfall. Auch im Haushalt aufgenommene Stief- und Pflegekinder oder unterhaltene Enkel und Geschwister berechtigen zum Anspruch. Die Erziehungszeit der Kinder endet immer mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Danach kann nur noch die Sorge für ein behindertes Kind, welches sich nicht selbst unterhalten kann, geltend gemacht werden. Eine erneute Heirat des Rentenempfänger lässt den Anspruch erlöschen. Diese Witwenrente, die wegen Eheschließung weggefallen ist, kann wieder aufleben, wenn die neue Ehe aufgelöst wird. Bei einer erneuten Heirat erlischt der Rentenanspruch endgültig und kann nicht wieder aktiviert werden. Werden von der Witwe / dem Witwer Einkünfte erzielt, werden diese im Rahmen der Einkommensanrechnung auf die Rentenauszahlung angerechnet. Die Berechnung des Rentenanspruches ist also nicht ganz einfach, da es komplexe Zusammenhänge zu beachten gibt.