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So kann man das Risiko für Prostatakrebs senken

Prostatakrebs ist die Krebserkrankung mit der dritthöchsten Sterblichkeitsrate unter Männern, die an Krebs erkrankt sind. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, das Risiko nicht nur des Tods durch die Erkrankung, sondern auch der Erkrankung selbst zu senken.

Über 80% der über 70jährigen sterben mit einem latenten Prostatakarzinom, aber sind nicht an Prostatakrebs gestorben. Das Karzinom tritt demnach sehr häufig auch, ist aber längst nicht immer tödlich. Diese Krebsart wird durchschnittlich auch erst bei Männern diagnostiziert, die bereits 71 Jahre alt sind. Dennoch tritt der Krebs ab dem 40. Lebensjahr gehäuft auf und sollte frühzeitig erkannt werden. Denn nicht alle Prostatakarzinome bleiben latent, sondern bilden sich zu einer Todesursache aus. Deswegen ist eine erste Möglichkeit, das Risiko einer bösartigen Erkrankung zumindest zu dämpfen, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Wer hier eine Verletzung seiner Männlichkeit fürchtet, weil der Arzt ihn körperlich untersucht, sollte sich vor Augen halten, welche Auswirkungen es auf das eigene Männlichkeitsempfinden hat, wenn man wegen der Prostataerkrankung eine erektile Disfunktion bekommt. Die häufigsten Symptome von Prostatakrebs betreffen das Wasserlassen und auch hier kann man sich für die Vorsorgeuntersuchung ausrechnen, ob man lieber nachts ständig zur Toilette läuft und dort weitere Beschwerden hat, oder einfach immer mal wieder zum Arzt.

Wird der Prostatakrebs frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen besser, aber leider wird er meist erst dann bemerkt, wenn schon Symptome auftreten.

Die Risikofaktoren für Prostatakrebs selbst senken

Auch wenn die Ursachen von Prostatakrebs nicht entgültig geklärt sind, gibt es doch einige Hinweise auf mögliche Risikofaktoren und damit auch Möglichkeiten, diesen entgegen zu wirken.
Wer viel rotes Fleisch ist, setzt sich allgemein einem höheren Krebsrisiko aus, das gilt nicht nur für Prostata- sondern auch Darm- und Brustkrebs.
In Asien bekommen Männer, die sich typischerweise eher pflanzenreich ernähren, sehr viel seltener Prostatakrebs.

Um das Risiko aktiv zu senken, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Granatapfelsaft scheint beispielsweise eine positive Wirkung zu haben und kann bei Erkrankten andere Therapien unterstützen. Auch eine ausreichende Menge an Sonne senkt das Risiko.
Leicht fallen sollte auch jüngeren Männern eine scheinbar sehr wirksame Präventionsmaßnahme: Wer mit 20 mehr als viermal in der Woche ejakuliert, hat ein um ein Drittel geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.