Bestes Aktiendepot eröffnen – Vergleich & Test

Ein Aktiendepot hilft, die zu handelnden Aktien zu lagern, zu verwalten, zu kaufen und zu verlaufen. Oftmals ist dessen Bereitstellung kostenlos.

Um Sie optimal zu informieren, haben wir mit unserer Finanzredaktion und erfahrenen Experten einen Aktiendepot Vergleich für einen guten Überblick erarbeitet. Wenn Sie sich darüber hinaus genauer in das Thema einlesen möchten oder sich für spezielle Aspekte interessieren, finden Sie unter dem Vergleich unseren umfangreichen Ratgeber. Finden Sie jetzt das für Sie beste Aktiendepot im Test und eröffnen Sie es direkt online!

Aktiendepot Vergleich & Test [sc name=“currentyear“]

Auf einen Blick – Was ist ein Aktiendepot?

Der Begriff Aktiendepot gehört nicht unbedingt zu den Begriffen, die man noch nie gehört hat und die sich daher nur schwer zuordnen lassen. Vielmehr lässt sich schon alleine am Namen recht gut erkennen, um was es sich dabei handeln kann.

Bei einem Aktiendepot handelt es sich um ein Konto, auf dem Wertpapiere aller Art verwahrt und verwaltet werden können. Auf dem Konto werden Bestände verbucht, virtuelle Wertpapiere gutgeschrieben und auch wieder abgezogen. Somit handelt es sich um ein Bestandskonto, mit dem beliebig intensiv am Wertpapierhandel teilgenommen werden kann.

Wie bereits erwähnt, werden die Wertpapiere auf dem Depot nur Virtuell gutgeschrieben oder anderweitig behandelt. Während man zu Beginn der Börse die Aktien noch in Papierform ausgegeben hat, ist dies heutzutage nicht mehr üblich. Alle Werte werden nur noch virtuell verbucht, um einen zügigen Handel erlauben zu können.

Unterschieden werden die Depots in Einzeldepots und in Gemeinschaftsdepots. Auf den ersten Blick gibt es zwischen beiden Varianten keinen sichtbaren Unterschied. Lediglich die Anzahl der Inhaber und Nutzer ist unterschiedlich.

Besonders Ehepartner nutzen jedoch ein Gemeinschaftsdepot, weil sich daraus diverse Vorteile ergeben. So haben beide Partner zu gleichen Teilen Zugriff auf das Aktiendepot und können am Handel teilnehmen. Zudem kann eine vereinfachte steuerliche Abrechnung angestrebt werden. Freibeträge können leichter geltend gemacht und in vollem Umfang ausgenutzt werden.

Wenn Sie sich für ein Gemeinschaftsdepot entscheiden, dann werden Sie mit aller Wahrscheinlichkeit ein Oder-Depot nutzen. Das bringt den Vorteil, dass nicht jeder Inhaber jede Order legitimieren muss.

Wer benötigt ein Aktiendepot?

Sie benötigen ein Depot stets dann, wenn Sie mit Wertpapieren handeln wollen. Tun Sie dies über einen Online Broker, dann wird dieser das Depot inklusive Handelsplattform und Handelskonto anbieten. Handeln Sie über eine traditionelle Bank, dann wird man Ihnen dort das Depot bereitstellen und einen Zugang zum Markt, damit der Handel beginnen kann.

Übrigens: Entscheiden Sie sich für einen Anbieter, der Ihnen die Märkte öffnet, an denen Sie aktiv werden wollen.

Wo kann ein Aktiendepot eröffnet werden?

Ein Aktiendepot wird in der Regel bei einem Bankhaus eröffnet. Es gibt jedoch auch Online Broker, die Depots und gleichzeitig auch den Handel mit Wertpapieren anbieten. Allgemein lässt sich sagen, dass viele Anleger inzwischen zu einem unabhängigen Broker mit Depot tendieren, da diese schlichtweg die besten Angebote bereithalten. Und nicht nur, weil Sie dort die geringeren Gebühren zahlen müssen.

Auch der Kundenservice, das Angebot an handelbaren Werten und die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind deutlich größer als bei den traditionellen Banken. Hinzu kommt, dass Sie bei einem Online Broker meist auch einen größeren Handelsspielraum haben und selbst viel aktiver sein können. Trotz alledem muss die Frage erlaubt sein, wo man das Depot am besten eröffnen sollte.

Online oder Hausbank – wer hat die besten Angebote?

Viele Verbraucher fühlen sich bei ihrer Hausbank pudelwohl und versuchen, dort so viele Finanzangelegenheiten unterzubringen und zu regeln wie nur möglich. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Dies ist auch völlig in Ordnung und legitim. Schließlich spricht nichts dagegen, wenn man mit dem Kundenservice und dem Angebot der Hausbank zufrieden ist und mit dieser gerne zusammenarbeitet.

Wenn es jedoch um Finanzangelegenheiten geht, bei denen nicht nur einfach eine Kreditkarte oder ein Konto bereitgestellt werden soll, sondern bei denen Sie als Nutzer selbst aktiv werden wollen und bei denen die unterschiedlichsten Kosten entstehen können, dann sollten Sie nicht einfach zum erstbesten und vermeintlich bequemsten Angebot greifen, sondern immer zu dem Angebot, welches zu Ihnen und zu Ihrem Vorhaben am ehesten passt.

Nutzen sie daher bitte unseren Vergleich und schauen Sie in Ruhe, welche Angebote Ihre Hausbank bereithält und was die „Konkurrenz“ zu bieten hat. Besonders dann, wenn Sie einen sehr aktiv und umfangreichen Wertpapierhandel anstreben, können dafür auch diverse Kosten auf Sie zukommen. Und wenn Sie diese durch die Auswahl des passenden Aktiendepots geschickt auf ein Minimum eingrenzen können, dann bleibt Ihnen von der Rendite mehr Geld übrig und der Handel lohnt sich für Sie doppelt.

Entscheiden Sie sich daher nicht aus der Bequemlichkeit heraus für einen Anbieter, sondern entscheiden Sie mit Sachverstand und wägen Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Angebote genau ab.

Tipp: In der Regel sind es die Online Angebote, die preiswerter und freundlicher in der Bedienung und Handhabung ausfallen. Überzeugen Sie sich selbst davon!

Welche Kosten entstehen?

Auch wenn dies wahrscheinlich nicht das sein wird, was Sie unbedingt lesen wollen: Es gibt leider kein Aktiendepot, welches komplett kostenlos ist.

Trotz alldem gibt es viele Angebote, die sehr günstig sind und die sich an Ihre Handelsgegebenheiten perfekt anpassen lassen. Sie müssen also keine Angst haben, dass Sie am Ende nur ein Depot nutzen können, welches so hohe Kosten und Gebühren mit sich bringt, dass von Ihrer erwirtschafteten Rendite nichts übrig bleibt.

Fakt ist, dass mehr Rendite übrig bleibt, wenn Sie einen Anbieter finden können, der Ihnen ein Depot mit wenig Kosten anbieten kann. Den Hauptteil der Kosten machen die Ordergebühren aus. Sie fallen bei jedem Kauf und bei jedem Verkauf an.

Sie können diese Kosten jedoch geschickt beeinflussen. Nämlich dann, wenn Sie sich im Vorfeld die Frage stellen, ob Sie ein passiver Anleger mit wenig Transaktionen sein wollen oder eher ein aktiver Anleger, der viele Transaktionen plant.

Entscheiden Sie sich für die erste Variante, sind die Ordergebühren nicht ganz so wichtig für Sie. Denn diese fallen dann ja nur selten an und summieren sich nicht zu einer großen Zahl auf. Wollen Sie hingegen sehr aktiv sein und planen Sie viele Transaktionen, dann ist es sehr wichtig, dass Sie die Ordergebühren sehr genau im Auge behalten. Denn dann können an dieser Stelle schnell Summen entstehen, die Sie sich so mit Sicherheit nicht wünschen.

Weitere Kosten, die bei der Nutzung von einem Depot entstehen können wären:

  • Gebühren für die Depotführung
  • Provisionen für Order
  • Verwahrungsgebühren
  • Gebühren für Änderungen an einer Order oder am Limit
  • Gebühren für die Bereitstellung von einem Verrechnungskonto (wenn dieses beim Depotanbieter eröffnet werden soll)

Eröffnung eines Depots im Test: Die 12 wichtigsten Kriterien

Da Sie ihr Aktiendepot beziehungsweise Depot selbst mit Leben füllen und dessen Nutzung vorantreiben, sollten Sie sehr genau darauf achten, dass das Depot all jene Voraussetzungen erfüllen kann, die für Ihren Handel wichtig sind. Obendrein sind die Kosten stets ein großes Thema. Auch wenn gerne einmal mit kostenlos und günstig geworben wird, heißt dies noch lange nicht, dass dem auch so ist. Achten Sie daher besonders auf:

  • günstige Ordergebühren
  • Rabatt auf Ordergebühren, wenn Sie als Vieltrader und Besitzer von einem großen Depot unterwegs sind
  • keine mehrfache Berechnung im Bereich der Ordergebühren, wenn Teilausführungen an verschiedenen Tagen stattfinden
  • keine zusätzlichen Gebühren für die Streichung einer Order, einer Vormerkung oder einer Änderung
  • größtmögliche Auswahl an Orderzusätzen wie beispielsweise Next Order, One cancels other oder auch Trailing Stop-Loss
  • Ordererteilung auch per Telefon möglich, ohne das ein Aufschlag im Bereich der Kauf- beziehungsweise Verkaufsgebühren erhoben wird
  • Bereitstellung kostenloser Realtime-Kurse
  • eine breite Auswahl an ausländischen Börsenplätzen für den Handel
  • außerbörslicher Handel mit verschiedenen Handelspartner möglich
  • es werden nicht nur Aktien für den Handel angeboten, sondern auch andere Produkte
  • großes Angebot an Investmentfonds, die mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag versehen sind
  • großes Angebot an Wertpapier Sparplänen

Tipps zur Auswahl des passenden Depots

Wenn Sie sich nun um die Auswahl des bestmöglichen Depots bemühen, dann achten Sie vor allen Dingen auf die Orderkosten. Sie stellen die Gebühren für den Wertpapierhandel dar und können recht stark schwanken. In unserem Vergleich können Sie bereits recht gut erkennen, wie hoch die Gebühren ausfallen können und welche Kriterien bei den einzelnen Anbietern gelten.

Überlegen Sie, wie stark Sie das Depot in Anspruch nehmen können. Es gibt viele Anbieter, die ihre Gebühren an der Nutzung ausrichten. So muss nicht immer falsch sein, ein Aktiendepot zu nutzen, was eine Grundgebühr aufweist. Wenn dafür nämlich die Ordergebühren niedriger sind und Sie beispielsweise einen recht umfassenden Handel anstreben, dann können Sie trotz der Grundgebühr deutlich günstiger kommen, als bei einem Depot, welches keine Grundgebühr besitzt und lediglich Ordergebühren nimmt. Rechnen Sie daher im Vorfeld ruhig einmal alles ein wenig durch, schätzen Sie ihr Handelsverhalten ein und überlegen Sie dann, welches Depot in Bezug auf die Kosten für Sie am ehesten geeignet ist. Fakt ist, dass Sie kein Depot finden werden, welches vollkommen kostenlos ist. Sie werden aber auf jeden Fall eins finden, welches in Bezug auf Ihre Anforderungen günstig sein wird.

Überlegen Sie zudem, wie Sie auf Ihr Aktiendepot zugreifen wollen. Die meisten Anleger entscheiden sich für ein Online Angebot, da diese in der Regel deutlich günstiger sind als die Angebote der traditionellen Bankhäuser. Dies können Sie auch sehr gut an unserem Vergleich erkennen.

Achten Sie bei der Auswahl des passenden Depots auch auf die Sicherheit. Dies gilt vor allen Dingen dann, wenn Sie sich für einen Anbieter entscheiden, der nicht in der EU ansässig ist. Generell gilt für alle Anbieter, dass diese eine Einlagensicherung und auch eine Regulierung anbieten sollten. Dies ist wichtig, damit Ihnen kein Geld verloren geht und der Anbieter Ihres Depots sauber und transparent arbeitet.

Alle Abläufe, bei denen Sie persönliche Daten oder Daten für den Handel eingehen, sollten stets über verschlüsselte Seiten abgewickelt werden. So können keine Daten von Dritten ausgelesen werden. Nutzen Sie ein Passwort für den Zugang zu Ihrem Depot, welches nicht sofort erkennbar ist und welches wirklich einen Schutz bietet. Haben fremde Personen Zugriff auf Ihr Depot, dann verlieren Sie mitunter sehr viel Geld.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Tipp zum Thema Kundenservice. Auch wenn dieser auf den ersten Blick nicht immer ganz so wichtig sein mag, so werden Sie viele Momente bei Ihrem Handel erleben, in denen Sie sich einen kompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite wünschen. Entscheiden Sie sich daher immer für einen Anbieter, der Ihnen einen guten Kundenservice zur Seite stellt. Dieser sollte nicht nur Ihre Sprache sprechen, sondern auch zu den üblichen Handelszeiten zumindest per Telefon und E-Mail erreichbar sein. Ein Live-Chat wäre natürlich noch besser.

Achten Sie darauf, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Nutzungsbedingungen verständlich und in einer Sprache verfasst sind, die Sie verstehen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie sich für einen Anbieter aus dem Ausland entscheiden. Sie müssen beide Bedingungen bei Ihrer Anmeldung mit einem Häkchen bestätigen. Das bedeutet, dass Sie diese auch gelesen und verstanden haben müssen.

Aktiendepot eröffnen – so geht’s

Ein Aktiendepot haben Sie mit zwei kleinen Schritten schnell eröffnet. Vorausgesetzt, Sie haben den passenden Partner für Ihren Wertpapierhandel gefunden.

1. Füllen Sie den Online-Eröffnungsantrag aus

Wenn Sie unseren Vergleich für die Auswahl des passenden Depots genutzt haben, müssen Sie einfach nur dem dort hinterlegten Link folgen, um zum Eröffnungsantrag für das Depot zu gelangen. Wir verbinden Sie direkt mit dem entsprechenden Anbieter, sodass Sie keine unnötigen Umwege gehen müssen.

In das Online Formular geben Sie bitte Ihren Namen, Ihren Geburtstag, den Familienstand und die aktuelle Adresse ein. Zudem werden Sie einige wenige Angaben zu Ihren Erfahrungen im Bereich des Wertpapierhandels machen müssen. Der Anbieter ist dazu verpflichtet, dies zu erfragen, da verhindert werden soll, dass Sie sich durch eine zu große Unerfahrenheit ruinieren.

Anhand der von Ihnen hinterlegten Daten wird daher ein Risikoprofil von Ihnen erstellt, welches aufzeigt, in welche Anlagegeschäfte Sie investieren dürfen. Sollte es Anlageklassen geben, in die Sie aufgrund Ihres Erfahrungsschatzes nicht investieren können, wird Ihnen dies mitgeteilt und die entsprechenden Bereiche werden nicht freigeschaltet.

Seien Sie sich jedoch sicher, dass man Ihnen auf jeden Fall den Handel nicht verbieten wird. Und sollte es wirklich Einschränkungen geben, dann werden diese immer zu Ihrem Wohl geschehen und nicht, weil man Ihnen etwas Böses will.

In den Eröffnungsantrag müssen Sie zudem ein Verrechnungskonto schreiben, über dieses alle Ein- und Auszahlungen geregelt werden können. Das Verrechnungskonto sollte auf Ihren Namen laufen und aktiv genutzt werden.

2. Die Legitimation durchlaufen

Ist der Eröffnungsantrag ausgefüllt, abgeschickt und genehmigt, gilt es nur noch die Legitimation zu durchlaufen. Dies ist wichtig, damit der Depot Anbieter auch genau weiß, mit wem er es zu tun hat. Da Sie das Aktiendepot mit aller Wahrscheinlichkeit nicht direkt bei einer Bank vor Ort, sondern hier bei uns im Internet eröffnen werden, sieht der Anbieter nicht, wer die Daten für die Eröffnung eingibt. Er kann also nicht einschätzen, ob all das, was Sie in den Antrag schreiben, auch der Wahrheit entspricht.

Daher sind Sie dazu verpflichtet, sich einem PostIdent Verfahren oder einem VideoIdent Verfahren zu unterziehen. Wir empfehlen Ihnen die Postvariante, da diese genauer und damit meist auch einfacher ist.

Dafür müssen Sie lediglich die entsprechenden Unterlagen für die Legitimierung, die Ihnen der Depotanbieter zur Verfügung stellt, samt Personalausweis bei einer Postfiliale Ihrer Wahl vorlegen. Der dortige Mitarbeiter schreibt die Daten von Ihrem Personalausweis in die Unterlagen, prüft, ob Sie der Besitzer des Ausweises sind und ob alle Angaben im Eröffnungsantrag der Wahrheit entsprechen. Im Anschluss wird der Postangestellte die Unterlagen selbst direkt an den Anbieter senden. Für Sie entstehen für die Legitimierung und das Versenden der Unterlagen keine Kosten.

Innerhalb weniger Tage erhalten Sie dann vom Anbieter des ausgewählten Aktiendepots die Zugangsdaten und Sie können mit dem Handel beginnen.

Tipp: Sollten Sie sich für das VideoIdent Verfahren entscheiden, dann benötigen Sie nicht nur einen Anbieter, der dieses Verfahren ermöglicht, sondern auch eine Webcam, die eine Videokonferenz mit dem Anbieter erlaubt.

Aktiendepots im Test – Unser Fazit

Ein Aktiendepot ist eine unerlässliche Angelegenheit, wenn Sie am Wertpapierhandel teilnehmen möchten. Denn ohne das Depot, welches im Prinzip einem Konto gleicht und die Verwaltung der Wertpapiere ermöglicht, können Sie nicht am Handel teilnehmen.

Die Verwahrung der Wertpapiere kann auf dem Depot in unterschiedlichster Art und Weise stattfinden. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld genau, wie Ihr Handel aussehen soll, damit Sie für sich das passende Depot auswählen können.

Meist sind die Online Anbieter mit den besseren Konditionen ausgestattet als die traditionellen Banken vor Ort. Bei der Auswahl des passenden Depots sollte daher auch immer auf die Kosten geachtet werden.