Beste Prepaid Kreditkarte finden

Auf das weltweite Zahlungsmittel Prepaid Kreditkarte möchte niemand mehr verzichten. Heutzutage ist sie in der Regel Voraussetzung zum Buchen von Reisen und Flügen. Unabhängig von der Schufa ist es mittlerweile für jeden möglich, eine Prepaid Kreditkarte zu beantragen. Um Sie optimal zu informieren, haben wir mit unserer Finanzredaktion und erfahrenen Experten einen Prepaid Kreditkarten-Vergleich für einen guten Überblick erarbeitet. Wenn Sie sich darüber hinaus genauer in das Thema einlesen möchten oder sich für spezielle Aspekte interessieren, finden Sie unter dem Vergleich unseren umfangreichen Ratgeber. Finden Sie jetzt die für Sie beste Prepaid Kreditkarte und beantragen sie diese direkt online!

Prepaid Kreditkarte: Vergleich & Test 2017

Jahresumsatz im Euroland:
Euro
Jahresumsatz im Nicht-Euroland:
Euro
Kartengesellschaft:
Ansehen / Status:
Zahlungsart:
Jahresumsatz im Euroland: 2500 €
Money2Go
Money2Go Prepaid MasterCard
9,95 €
(9,95 € im 2. Jahr)
  • auf Guthabenbasis
netbank
Prepaid Kreditkarte
19,00 €
(19,00 € im 2. Jahr)
  • auf Guthabenbasis
Wüstenrot
Visa Prepaid
19,00 €
(19,00 € im 2. Jahr)
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • inkl. kostenlosem Konto
Insidemarketing
InsideCard
25,00 €
(25,00 € im 2. Jahr)
  • auf Guthabenbasis
payango Prepaid-Kreditkarte
PAYANGO Card
25,00 €
(25,00 € im 2. Jahr)
  • auf Guthabenbasis
ADAC Finanzdienste
ADAC ClubmobilKarte
29,00 €
(29,00 € im 2. Jahr)
  • 0,25% Guthabenverzinsung
  • Rabattleistungen
  • inkl. Versicherungsleistungen
VIABUY
Prepaid MasterCard
29,90 €
(29,90 € im 2. Jahr)
  • zusätzliche Services
payango Prepaid-Kreditkarte
CristalCard
37,90 €
(37,90 € im 2. Jahr)
  • 0,25% Guthabenverzinsung
  • Bonusprogramm
Wüstenrot
Visa Gold Prepaid
39,00 €
(39,00 € im 2. Jahr)
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • inkl. kostenlosem Konto
  • Bonusprogramm
Wirecard Bank
PrepaidTrio
83,40 €
(83,40 € im 2. Jahr)
  • inkl. kostenlosem Konto
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 23.06.2017. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

© inarik – Fotolia.com

Die Prepaid Kreditkarte auf einen Blick

  • Kostenkontrolle durch das Guthaben-System
  • Keine Bonitätsprüfung bei Beantragung der Kreditkarte
  • Vom Einkommen unabhängig
  • Im Internet und weltweit bargeldlos zahlen
  • Einsetzbar wie die klassische Kreditkarte
  • optimale Zahlungssicherheit
  • kostenlose Versicherungen und Rabatte
  • Verfügbar auch für Kinder und Jugendliche, Studenten, Erwerbslose und Selbstständige
  • Günstigere Jahresgebühren

Die Prepaid Kreditkarte unterscheidet sich von der klassischen Kreditkarte vor allem in der Bezahlfunktion. Denn das Bankinstitut gewährt keinen Kreditrahmen, daher werden geleistete Zahlungen mit der Karte ausschließlich über das vorher einbezahlte Guthaben abgewickelt. Das Guthaben kann so lange genutzt werden, bis es verbraucht ist. Es gibt Banken, die Prepaid Kreditkarten kostenlos ohne Jahresgebühr anbieten und es gibt Banken, die eine Gebühr verlangen. Eine Schufa-Auskunft über die Bonität des Karteninhabers wird nicht eingeholt. Die Prepaid Kreditkarte funktioniert auf jeden Fall wie jede andere klassische Kreditkarte. Sie können im Internet damit bequem einkaufen, einen Flug oder eine Reise buchen.

  • Wenn an einer Kasse mit Kreditkarte oder dem Handy Geldbeträge bis zu 25 Euro bezahlt werden, muss weder ein PIN eingegeben, noch unterschrieben werden. Es reicht aus, wenn die Kreditkarte sehr nah an das Lesegerät gehalten wird – der Bezahlvorgang funktioniert mittels der Nahfunktechnik von Near Field Communication, kurz NFC genannt.

Eine Prepaid Kreditkarte wird auch häufig Kreditkarte ohne Schufa genannt und immer mehr Verbraucher haben sich in den vergangenen Jahre eine solche Karte angeschafft. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Handhabung denkbar einfach ist. Denn man könnte sie mit der Funktionsweise eines Handys auf Prepaid-Basis vergleichen, bei dem auch zunächst ein Guthaben aufgeladen werden muss, bevor man es nutzen kann.

Gibt es eine kostenlose Prepaid Kreditkarte?

Prepaid Kreditkarten werden häufig als kostenfrei beworben und es gibt bei einigen Anbietern auch keine feste Jahresgebühr, wie sie bei den anderen klassischen Kreditkarten üblich ist. Aber da man bei vielen Anbietern einen Vertrag beispielsweise für ein Jahr eingeht, kann dieser auch Gebühren mit sich bringen. Wie im Prepaid Kreditkarten Vergleich ersichtlich sein wird, können aber auch Gebühren an anderer Stelle anfallen – zum Beispiel wenn Bargeld am Automaten abgehoben wird.

Die sechs wichtigsten Kriterien der Prepaid Kreditkarte

  • Einsetzbar für alltägliche Zwecke
  • Keine Bonitäts-Überprüfung
  • Immer aufladbar
  • Kein Kreditrahmen, keine Verbindlichkeiten
  • Komplette Finanzkontrolle
  • Weltweit akzeptiert

 

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Die Vorteile einer Prepaid Kreditkarte kennen nur die Wenigsten. Das ist im dichten Dschungel der Kreditkarten-Angebote kein Wunder. Deshalb ist es auch einfacher, wenn man sich über einen Vergleich über die Konditionen einer Prepaid Kreditkarte informiert. Bevor man sich die verschiedenen und einzelnen Angebote im Vergleich anschaut, sollte man sich allerdings auch über den Einsatzzweck der Prepaid Kreditkarte im Klaren sein: Möchte man bei Reisen ins Ausland Bargeld abheben oder überwiegend damit Onlinekäufe tätigen?

Prepaid Kreditkarten zeichnen sich durch einen ganz wesentlichen Vorteil aus: Jeder Inhaber einer solchen hat seine Ausgaben im Griff und setzt sich nicht der Gefahr aus, sich um Kopf und Kragen zu bezahlen. Mit einer klassischen Kreditkarte gerät man sehr schnell in die roten Zahlen auf dem Konto, weil man genauso schnell den Überblick über seine Einkäufe und die Geldbeträge verlieren kann. Der Gedanke ist immer präsent: Ich kann ja Geld erst einmal ausgeben, die Karte hat einen gewissen finanziellen eingeräumten Kreditrahmen und der Ausgleich des Kontos ist ohnehin erst in ein paar Wochen fällig. Aber der Blick auf den Kontoauszug zeigt dann ein anderes Bild und eine andere Realität. Bei einer Prepaid Kreditkarte weiß jeder genau, was an Geld auf der Karte zur Verfügung steht und wenn das Guthaben aufgebraucht ist, dann ist die Karte leer. Überziehen geht nicht und das verleiht Sicherheit. Eine weitere Sicherheit ist auch der Diebstahlschutz, wenn die Karte mal verloren gehen oder gestohlen werden sollte. Im schlimmsten Fall ist der Geldbetrag auf der Karte weg, danach kann der Dieb sowieso nichts mehr von der Karte abheben.

Eine Kreditkarte ist beim Bezahlen im Internet kaum noch wegzudenken. Denn hier steht den Verbrauchern buchstäblich die ganze Welt des Einkaufs offen. Ob im Inland oder Ausland, ob Onlineshop oder Reiseportal – bargeldlos mit Karte funktioniert das Bezahlen schnell und problemlos. Erst recht hat eine Kreditkarte ihren Vorteil, wenn beim Bezahlen im Ausland der herkömmliche Zahlungsweg mit einer Überweisung oftmals nicht nur unsicher, sondern auch langwierig ist. Zur Zufriedenheit vieler Verbraucher haben sich in der heutigen Zeit die reguläre Kreditkarte und die Prepaid Kreditkarte als Bezahlungssystem etabliert. Letztere eignet sich besonders gut für alle Verbraucher, die ihre Karte hauptsächlich beim Onlineshopping verwenden möchten.

Da sich die aufladbare Prepaid Kreditkarte durch eine komplette Kostenkontrolle auszeichnet, ist also eine Überschuldung bzw. die Überziehung eines Kreditrahmens zwar nicht möglich, dennoch könnten Kosten entstehen, mit denen man nicht gerechnet hat. Daher lohnt sich ein Blick auf den Prepaid Kreditkarten-Test:

Prepaid Kreditkarten Test – diese Kriterien sind wichtig

Gebühren

Einige Anbieter von Prepaid Kreditkarten berechnen Gebühren, die das Kartenguthaben schmälern können. Eigentlich wir üblicherweise eine Jahresgebühr berechnet, die unabhängig von Aus- und Einzahlungen ist. Im Gegenzug bekommen Sie oftmals eine Guthabenverzinsung oder auch Rabatte bei bestimmten Einkäufen. Bei den kostenlosen Angeboten sollte überprüft werden, ob hierbei nicht noch weitere Produkte mit dem Antrag auf eine Kreditkarte abgeschlossen werden. Das könnte beispielsweise ein Girokonto sein, das zwar praktisch, aber ungewollt ist.

Aufladen

Die Karte kann per Überweisung, mit einer anderen Kreditkarte oder an Akzeptanzstellen aufgeladen werden. Einige Anbieter haben Angebote, bei denen via Coupon-Kauf an Tankstellen oder Supermärkten, das Guthaben aufgeladen werden kann. Der Vorteil ist, dass für dieses System des Aufladens kein Girokonto benötigt wird. Oftmals sind Aufladungen darüber hinaus auch über PayPal oder Skrill sowie über PaySafeCard möglich. Beachten sollte man dabei die eventuellen Gebühren für das Aufladen. Gebühren werden auch bei Bezahlvorgängen im Ausland mit fremden Währungen und bei Bargeldabhebungen am Automat des Öfteren erhoben.

Limit

Diese Funktion einer Prepaid Kreditkarte beschränkt den Geldbetrag, der auf die Karte gebucht werden kann und ist empfehlenswert bei Kinder und Jugendliche einzusetzen, deren Ausgaben so unter Kontrolle sind. Schon für Kinder mit 12 Jahren kann eine Prepaid Kreditkarte beantragt werden. Andererseits kann eine solche Beschränkung auch stören, wenn man höhere Beträge aufladen möchte.

Individuelles Design

Der eine hält es für Spielerei, der andere legt Wert auf Individualität – auch bei einer Prepaid Kreditkarte. Denn es ist bei einigen Anbietern durchaus möglich, auch eine schwarze Kreditkarte zu erhalten. Sie erweckt den Schein von Luxus und Vermögen, aber sie bietet nicht automatisch die ansonsten für eine solche Karte angebotenen vermeintlichen V.I.P.-Vorteile.

Wem das Design wichtig ist, muss nicht mehr unbedingt auf eine hochgeprägte Kreditkarte achten, da diese Art der Abrechnung bereits längst überholt ist: Bei dieser Form des Kartendesigns stehen Kartennummer und Name fühlbar hervor. Das Druck-Verfahren nennt sich Hochprägung und wurde bei mechanischen Kartenlesern benutzt, die die Kartendaten auf ein Kohlepapier kopieren. Allerdings verfügen immer weniger Prepaid Kreditkarten über eine Hochprägung. Der Grund liegt eindeutig daran, dass der Händler bei den mechanischen Kartenlesern sich darauf verlassen musste, dass sich auf der Karte auch wirklich eine ausreichende Deckung befand. Weltweit werden mechanische Kartenleser kaum noch benutzt, weil stattdessen die elektronischen Lesegeräte auf EMV-Basis im Einsatz sind.

Guthaben

Eine Guthabenverzinsung ist nicht unüblich – auch in der aktuellen Niedrigzins-Phase. Oftmals sind bei den Anbietern Zinsen zwischen 0,25 Prozent und bis zu 1,5 Prozent möglich. Wer besonders viel Guthaben auf die Karte lädt, könnte es schaffen, dass die Zinszahlungen die mögliche Jahresgebühr übertrifft.

Schutz vor Pfändung

Im Angebot sind einige Prepaid-Kreditkarten, die pfändbar sind und andere, die einen Kontopfändungsschutz genießen. Sollte die Gefahr für eine Pfändung bestehen, dann sollte man vor allem darauf achten, entweder ein Pfändungsschutzkonto oder eine Kreditkarte mit Pfändungsschutz zu besitzen.

Erkennbarkeit

Einen äußerlichen Unterschied zwischen Kreditkarten und Prepaid Kreditkarten in der Erkennbarkeit gibt es nicht. Auf der Karte befindet sich neben dem Logo der Kartengesellschaft und dem Namen der Bank, der EMV Chip sowie ein CVC Code. Mittlerweile sind auch der Name des Karteninhabers und die Kartennummer in Hochprägung aufgebracht. Allerdings: Eine Karte nur durch bloßes Betrachten als Prepaid Kreditkarte einzustufen, ist nicht möglich.

  • Der EMV Chip dient zur elektronischen Verifizierung und soll das Kopieren von Kreditkarten verhindern. In nächster Zukunft wird dieser Chip die Hochprägung auf den Kreditkarten ersetzen. EMV steht für einen gemeinsamen Sicherheitsstandard von Europay, MasterCard und VISA. Der Chip wird auch den Magnetstreifen auf der Rückseite der Kreditkarten ablösen.

Rabatte & Co

Hier sollte man abwägen, ob man die angebotenen Rabatte ausreichend nutzen möchte, damit sich die Gebühren rechnen – denn vor allem Reise- und Tankrabatte sind immer wieder unter den Angeboten.

Kein Guthaben

Eine nicht ausreichende Deckung einer Kreditkarte ist immer peinlich. Vor allem, wenn Verbraucher mit der Prepaid Kreditkarte Geld abheben oder in einem Shop oder Geschäft bezahlen möchten. Peinlich, wenn dann Lesegerät an der Kasse bzw. der Anbieter der Karte eine Buchung wegen unzureichender Deckung verweigert. Da kein Kreditrahmen besteht, können selbst geringste Abweichungen des Guthabens von der gewünschten Geldsumme dazu führen, dass überhaupt nichts gebucht wird. Eventuell kann am Geldautomaten noch die Möglichkeit bestehen, eine kleine Summe abzuheben, die mit dem aktuellen Karten-Budget vereinbar ist.

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Die beste Prepaid Kreditkarte beantragen – so geht‘s

Eine Prepaid Kreditkarte ist besonders leicht online zu beantragen. Nach einem durchgeführten Vergleich erhalten Sie durch die dort aufgeführten Informationen einen sehr detaillierten Überblick der Angebote von Karteninstitutionen. Aufgeführt sind in der Ergebnisliste alle wichtigen Informationen und Konditionen zu den verschiedenen Prepaid Kreditkarten.

Gerne werden koppeln Kreditkartenunternehmen ihre Angebote an zusätzliche Produkte wie beispielsweise an eine Auslandskrankenversicherung. Eine derartige Versicherung kann Sinn machen, aber dennoch sollten Sie überprüfen, ob für Sie nicht dieser Versicherungsschutz nicht vielleicht schon besteht – sei es durch die Krankenkasse oder Automobilclub.

Haben Sie Ihre passende Prepaid Kreditkarte im Vergleich gefunden, können Sie gleich zum Anbieter klicken. Dort müssen Sie in einem Formular Ihre persönlichen Daten eingeben und die Vertragsunterlagen herunterladen und anschließend unterschrieben zusammen mit der PostIdent-Bestätigung zurücksenden. Innerhalb von einer Woche erhalten Sie in der Regel Ihre Prepaid Kreditkarte, die Sie dann sofort mit einem Guthaben aufladen und nutzen können.

Neben dem PostIdent-Verfahren, bei dem die Identität von einem Postmitarbeiter festgestellt wird, nutzen einige Anbieter auch das VideoIdent-Verfahren.

Fünf Schritte zur besten Prepaid Kreditkarte

  • Prepaid Kreditkarten vergleichen
  • Antragsformular online ausfüllen
  • Antrag unterschreiben
  • PostIdent-oder VideoIdent-Verfahren durchführen
  • Antrag an Bank senden

PostIdent

Der Ablauf dieses inzwischen klassischen Verfahrens ist recht einfach. Nach dem Ausfüllendes Antrags wird ein Formular für das PostIdent-Verfahren zur Verfügung gestellt, das man ausdrucken und in einer Postfiliale vorlegen muss. Der Antragsteller legt seinen Personalausweis der Post vor und lässt sich die Identität von einem Mitarbeiter bestätigen. Danach wird der vorher ausgedruckte Antrag mit dem Post-Ident-Formular an die Bank oder an das Kreditkarteninstitut gesendet.

VideoIdent

Für das VideoIdent-Überprüfungsverfahren wird eine Internetverbindung gebraucht sowie sind Computer, Laptop, Handy oder Tablet und eine Webcam notwendig. Das Identifizierungsverfahren wird nach dem Ausfüllen und online Absenden des Antrags für die Prepaid-Kreditkarte durchgeführt. Anschließend erhalt der Antragsteller eine Vorgangsnummer und kann sich über die Webcam identifizieren. Ein Mitarbeiter wird die eingegebenen Daten auf dem Personalausweis vergleichen sowie überprüfen, ob die Person vor der Kamera auch tatsächlich die angegebene Person auf dem Antrag ist. Zusätzlich werden Kopien bzw. Fotos vom Ausweisdokument angefertigt und die Daten gespeichert.

Um das VideoIdent-Verfahren abzuschließen, sendet der Kreditkartenanbieter per E-Mail oder SMS dem Antragsteller eine TAN zu. Diese muss anschließend in ein bestimmtes Formular eintragen werden und danach ist die Identitätsprüfung beendet. Bei Banken bzw. Kreditkarteninstituten, die VideoIdent von den Antragstellern verlangen, kann rund um die Uhr und von überall auf der Welt aus eine Identifizierung erledigt werden.

Prepaid Kreditkarte – für wen ist sie geeignet?

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Generell ist sie für jedermann geeignet, im Speziellen jedoch besonders als Kreditkarte für Kinder und Jugendliche. Für viele Eltern ist die Symbiose Kreditkarte und Kinder unvereinbar. Viel zu oft berichteten Medien über horrende Summen die vom Nachwuchs mit Papas Kreditkarte ausgegeben wurde. Auf eine solche Aktion möchten Papas und Muttis natürlich gerne verzichten. Dennoch: Es ist durchaus wichtig, dass man den Kindern schon früh den Umgang mit bargeldlosen Zahlungssystemen beibringt. Deshalb eignet sich die aufladbare Kreditkarte besonders gut, denn mit der Karte lässt sich lediglich der Betrag ausgeben, der auf der Karte als Guthaben ist bzw. der zuvor von den Eltern auf die Karte überwiesen wurde. Dass die Kinder über eigenes Geld in Form einer Kreditkarte verfügen, ist auch deshalb von Vorteil, weil sie bei Ausflügen mit der Schulen oder Sprachreisen ins Ausland die Karte nutzen können. Das wiederum beruhigt auch viele Eltern, weil das Kind einen finanziellen Notfall mit der Kreditkarte ausgleichen kann. Wie alt Kinder als Inhaber einer Prepaid Kreditkarte sein müssen, hängt vom Anbieter ab. In der Regel erhalten Kinder ab 12 Jahren bereits eine Prepaid Kreditkarte.

Von Prepaid Kreditkarten profitieren darüber hinaus Bankkunden, die ihre Finanzen im Griff haben möchten und ein Überschuldungsrisiko durch klassische Kreditkarten fürchten. Für Verbraucher mit schlechter Schufa, mit unregelmäßigem Einkommen, Erwerbslose, Hausfrauen, Geringverdiener, Studenten sowie für Selbstständige ist es oftmals schwierig, ein Finanzprodukt zu bekommen. Denn noch bevor Banken einen Kredit, Dispo oder eine Kreditkarte vergeben, holen Sie Auskünfte über die Kreditwürdigkeit des Kunden ein. Die Bankinstitute sind dazu vom Gesetzgeber verpflichtet und fragen daher meistens im Rahmen ihrer Erkundigungen auch den Schufa-Score des Kunden ab. Wer jedoch eine Prepaid Kreditkarte beantragt, braucht keine Schufa-Auskunft zu fürchten, denn diese entfällt.

Die Unterschiede einer klassischen Kreditkarte und einer Prepaid Kreditkarte

Kreditkarte

Sie gewährt ihrem Inhaber einen realen Kredit, der samt Zinsen am Monatsende in Raten zurückgezahlt werden kann.

Chargekarte

Wer eine solche Karte besitzt, muss die Gesamtsumme aller mit dieser Karte bezahlten Rechnungen am Monatsende begleichen.

Debitkarte

Bei dieser Version einer Kreditkarte wird die Summe direkt nach dem Bezahlvorgang vom Girokonto abgezogen.

Prepaid Kreditkarte

Sie kann erst genutzt werden, wenn sie mit Geld aufgeladen ist und über ein Guthaben verfügt. Daher kann es – im Gegensatz zu den anderen Karten – eventuell etwas dauern, bis das Geld auf der Karte verbucht und sie einsatzfähig ist. Außerdem gibt es die sogenannten Limits beim Aufladen, für das unter Umständen auch Gebühren erhoben werden können. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Karte auch an Kinder und Jugendliche ausgegeben werden kann sowie der Wegfall einer Bonitätsprüfung.

Die einzelnen Kreditkarten sind auf den ersten Blick weder gravierend noch von außen einsehbar. Alle Karten haben einen CVC Code und einen EMV Chip, die Bargeldabhebungen am Automaten sowie bargeldlose Zahlungen in den Geschäften ermöglichen. Unterschiede gibt es lediglich beim Online Zugriff auf die Kartenkonten, der kontaktlose Bezahlvorgänge ermöglicht und zwar über payWave (Visa) bzw. payPass (MasterCard).

Fazit

Aufladbare Kreditkarten sind eine beste Alternative zu klassischen Kreditkarten. Bei einer Prepaid Kreditkarte kann der Verfügungsrahmen selbst bestimmt werden, was eine komplette Kontrolle der Ausgaben zur Folge hat und eine Überschuldung verhindert. Ein sehr wesentlicher Vorteil gegenüber klassischen Kreditkarten. Befindet sich Guthaben auf der Karte, dann kann überall dort bei Geldautomaten, die das Visa oder MasterCard Logo tragen, Bargeld abgehoben werden. Selbst Flüge, Hotels und Reisen können mit der Prepaid Kreditkarte bezahlt werden, denn sie verfügt auch über die für eine Online Bezahlung wichtige dreistellige Prüfziffer auf der Rückseite. So kann sie jederzeit weltweit eingesetzt und genutzt werden. Vor dem Beantragen einer Prepaid Kreditkarte ist es jedoch äußerst ratsam, einen Vergleich der Anbieter zu tätigen, um sich so nicht durch teilweise hohe Gebühren benachteiligen zu lassen.