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Welche Handschuhe halten am besten warm? Die perfekten Materialien!

Welche Handschuhe halten am besten warm?
Welche Handschuhe halten am besten warm? Die perfekten Materialien!

Stellen sich die ersten Minusgrade ein, dürfen Fingerhandschuhe oder Fäustlinge nicht fehlen. Allerdings halten längst nicht alle Handschuhe gleich warm. Anforderungen an die idealen Handschuhe spielen eine große Rolle. Selbstgestrickte Handschuhe der Lieblingsoma haben zwar einen besonderen persönlichen Wert, gelangen an knackig-kalten Wintertagen jedoch schnell an ihre Grenzen. Für andere Menschen ist es wichtig, mit den Handschuhen filigrane Arbeiten erledigen zu können und mit dem Kleidungsstück eine gute Figur zu machen. Doch das wichtigste Kriterium für lang anhaltende Wärme an den Fingern ist das Material.

Besonderheiten von Fleece

Hinsichtlich der Wärmeleistung und Qualität der Handschuhe unterscheidet sich Fleece deutlich. Deshalb ist es bei Fleece-Handschuhen besonders wichtig, die Modelle unbedingt auszuprobieren.

Es bedarf nur einiger Sekunden, damit sich das kuschelweiche Material an den Fingern sofort warm anfühlt.

Dabei müssen die Kleidungsstücke noch nicht einmal komplett aus Fleece gefertigt werden. Vielmehr genügt es, wenn das Futteral angenehm wohlige Wärme verspricht. Allerdings ist der Stoff nicht winddicht, so dass die Finger bei windigem Wetter schnell auskühlen. Im Gegenzug könnte ein eingenähtes Windstoppermaterial diesem Effekt entgegenwirken.
Wer wasserdichte Handschuhe aus Fleece wünscht, sollte darauf Acht geben, dass die Kleidungsstücke mit einer wasserdichten Membran ausgestattet sind. Aus optischen Gründen ist es sinnvoll, dass das Fleece pillingfrei ist. Diese Eigenschaft wirkt einer Bildung kleiner Knötchen vor. Haustierhaare sollten nach Möglichkeit nicht mit den Fleece-Handschuhen in Kontakt kommen.

Fleece Handschuhe
Bei Fleece-Handschuhen ist es besonders wichtig, die Modelle unbedingt auszuprobieren

Besonderheiten von Leder

Klassische Lederhandschuhe wirken besonders elegant und stilvoll. Zugleich haben diese Handschuhe den Vorteil, dass Leder winddicht ist und somit warme Hände vorprogrammiert sind. Sind die Kleidungsstücke sachgemäß imprägniert, gelangt auch keine Feuchtigkeit an die Hände. Schmutz lässt sich zudem recht unkompliziert beseitigen.

Darüber hinaus sind Lederhandschuhe für alle Tätigkeiten eine gute Wahl, die das nötige Fingerspitzengefühl voraussetzen. Zahlreiche Arbeiten gehen mit diesen Handschuhen schließlich wesentlich besser von der Hand als Fäustlinge. Liegen die Handschuhe aus Leder jedoch zu eng an, ist nur wenig Platz für isolierende Luftschichten oder warmes Innenfutter vorhanden.

Besonderheiten von Wolle

Wollhandschuhe erwecken häufig Assoziationen an Omas selbstgestrickte Fäustlinge. Diese Handschuhe verströmen zwar einen Hauch von Gemütlichkeit, kratzen allerdings recht häufig. Erschwerend kommt hinzu, dass dieses Material auch nicht- oder wasserdicht ist. Industriell hergestellte Wollhandschuhe erfüllen dabei jedoch höhere Anforderungen.

Häufig sind in die Fingerhandschuhe Wollfilze bzw. wasserdichtes Futter sowie eingenähte Windstopper integriert, die große Wetterfestigkeit ermöglichen.

Merinowolle kratzt fast gar nicht und fühlt sich auf der Haut angenehm weich an. Notfalls sind Futterale aus Mischgewebe oder Fleece eine gute Idee. Wolle ist ein nachwachsender natürlicher Rohstoff, der auch noch bei eindringender Feuchtigkeit warm hält. Schließlich kann reine Schnurwolle bis maximal ein Drittel des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass sich der Handschuh auf der Haut nass anfühlt.

Wollhandschuhe
Wollhandschuhe verströmen zwar einen Hauch von Gemütlichkeit, kratzen allerdings recht häufig

Ein Materialmix als Alternative

Wer die Vorteile all dieser Stoffe nutzen möchte, trifft mit einem Materialmix eine gute Wahl. Bei einem Stoff- und Materialmix sind der Vielfalt nur wenige Grenzen gesetzt. Sogar Faust- und Fingerhandschuhe können miteinander vereint werden. Mittlerweile gibt es auf dem Markt sogar Fingerhandschuhe, über welche bei Bedarf Fäustlingsoberteile nach oben geklappt werden können. So profitieren ihre Träger von einer besonderen Mischung. Fingerhandschuhe eignen sich für alle Tätigkeiten, für die Fingerspitzengefühl notwendig ist.
Bei bitterer Kälte empfiehlt es sich, die Fäustlingsoberteile noch zusätzlich darüber zu ziehen.

Gut zu wissen: Wer auf Flexibilität großen Wert legt und für mehrere Anwendungsbereiche oder Temperaturen gerüstet sein möchte, sollte vom sogenannten Zwiebelprinzip Gebrauch machen. Was spricht schließlich dagegen, mehrere Handschuhe übereinander zu ziehen? Allerdings dürfen die Handschuhe nicht zu eng anliegen. Damit ist ausreichend Platz für isolierende Luftpolster vorhanden.

Handschuhe aus Daunen

Wer besonders schnell fröstelt, sollte sich auf die Vorteile von Daunenfüllungen berufen. Schließlich hält keine Füllung so gut warm wie echte Daunen. Damit diese Füllung ihren Effekt entfaltet, dürfen die Handschuhe jedoch nicht nass werden. Hohlfasern oder Kunstdaunen versprechen deshalb Pluspunkte, da diese Materialien besonders schnelltrocknend sind. Möchten Nutzer allerdings den Auslöser der Kamera betätigen oder das Touchscreen des Handys bedienen, gelangen die Handschuhe schnell an ihre Grenzen. Doch auch für diesen Fall gibt es einige Handschuh-Exemplare, bei denen die Zeigefinger des Kleidungsstücks separat abgeklappt werden können. In andere Ausführungen sind wiederum an den Fingerkuppen spezielle Einsätze integriert, die sich gut für Touchscreens eignen.

Einige besondere vorgeformte Winterhandschuhe sind für Sportler geeignet und mit einem Leder- oder Gummieinsatz an den Handflächen ausgestattet.

Diese Einsätze zielen darauf ab, Sportaccessoires wie Skistöcke sicher zu halten.

Handschuhe aus Daunen
Wer besonders schnell fröstelt, sollte sich auf die Vorteile von Daunenfüllungen berufen

Beheizbare Handschuhe

Heizbare Handschuhe haben zwar noch Seltenheitswert. Doch wer im Internet nach diesen Exemplaren sucht, wird dennoch fündig. Wer von den Vorteilen dieser Kleidungsstücke profitieren möchte, sollte allerdings nicht die preiswertesten Exemplare auswählen. Schließlich macht sich gute Qualität bei heizbaren Handschuhen im täglichen Gebrauch bemerkbar. Diese Handschuhe sind eine gute Wahl für alle Menschen, die schnell unter kühlen Temperaturen leiden. Schließlich erzielen die Kleidungsstücke Innentemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

Hierbei genügt es, einen kleinen Akku aufzuladen und in eine spezielle im Handschuh befindliche Tasche zu stecken. Dadurch erwärmt sich der Handschuh innerhalb von zwei Minuten spürbar. Im Vorfeld muss der Akku jedoch aufgeladen werden. Je nach bevorzugter Heizleistung beschränkt sich die Heizleistung mit elektrischer Wärme auf zwei bis sechs Stunden. Einziges Manko: Das Eigengewicht des Akkus schränkt den Tragekomfort natürlich etwas ein. Altenativ besteht die Möglichkeit, Handschuhe mit besonderen Heizpads oder einem Taschenwärmer aufzuwärmen.

Alternative Taschenwärmer

Abhängig von der Qualität und Bauart können Taschenwärmer eine mollige Wärme entwickeln. Diese Taschenwärmer sorgen sogar dafür, dass Handschuhe je nach Witterungsart vollkommen überflüssig sind.
Wer auf eine benzinbetriebene Variante setzt, entscheidet sich für ein besonders leistungsstarkes Modell. Da die meisten Taschenwärmer nach dem Prinzip der flammenlosen Verbrennung funktionieren, entsteht auch kein Risiko, dass ein Feuer ausbricht.