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Die schönsten Schmucktrends für den Herbst

Die schönsten Schmucktrends für den Herbst
Die schönsten Schmucktrends für den Herbst

An der Welt des Schmucks geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. In Zeiten des Homeoffice und von Zoom-Meetings haben sich individuelle Vorlieben für Schmuck verändert. In Kameras ist zumeist nur der Oberkörper ersichtlich. Diesen Trend haben Designer längst für sich erkannt.
Diese Entwicklung führt dazu, dass ein auffälliger Kragen, hübsche Schleifen oder Puffärmel beliebter denn je sind.

Schillernd und prunkvoll

Doch nicht nur Vorlieben für die richtige Bekleidung haben sich in Pandemiezeiten verändert. Zugleich gewinnt Schmuck zunehmend an Bedeutung. Bei keinem Zoom-Meeting dürfen angesagte Halsketten oder Ohrringe fehlen.

Das Motto „Mehr ist mehr“ gewinnt aktuell völlig neu an Bedeutung.

Neben schillernden Materialien treffen große Ohrringe und prunkvolle Halsketten den Nerv der Zeit. Dadurch kristallisieren sich für die kalte Jahreszeit verschiedene Trends heraus.

Große Ohrringe im Herbst
Neben schillernden Materialien treffen große Ohrringe und prunkvolle Halsketten den Nerv der Zeit – Bild: © Victoria Chudinova#319169437 stock.adobe.com

Perlen gegen den Winterblues

Designer wie Simone Rocha, Jil Sander und Acne machen es vor. Perlenbesetzter Schmuck macht im Herbst und Winter eine besonders gute Figur (Perlenschmuck unterm Weihnachtsbaum – Ein Geschenk und seine Bedeutung). Von traditionell runden Perlen bis hin zu eher unförmigen oder länglichen Schmuckstücken: Perlen sind in jeder Form ein Blickfang.

Herbstliche Kreolen treffen ebenfalls den Nerv der Zeit. Die Ohrringe präsentieren sich als gelungenes Ensemble in unterschiedlicher Form, das so vielfältig wie der Herbst selbst ist. Bei Kreolen sind einige Schmuckstücke ebenfalls klassisch rund und andere hingegen bestückt. Zum Teil ist der Schmuck ebenfalls mit Perlen besetzt.

Perlenbesetzter Schmuck im Herbst
Perlenbesetzter Schmuck macht im Herbst und Winter eine besonders gute Figur – Bild: © photo_stella#302192952 stock.adobe.com

Blumenzauber im Herbst

Weshalb auf Blumen im Herbst verzichten? Diese Frage stellten sich Modedesigner ebenfalls. Deshalb erobern aktuell farbenfrohe Glasperlen in Blütenform oder kleine Ohrringe als Blumen die Welt des Schmucks. Ebenso stylisch sind knallige Farben, die von Blau über Grün bis hin zu Pink reichen. Bei diesem Anblick gehört der Herbst- und Winterblues schon bald der Vergangenheit an.

Apropos Farbe: Diese spielen auch bei der Wahl eines geeigneten Anhängers eine wichtige Rolle.

Denn insbesondere für Minimalisten sind schlichte Halsketten mit Anhängern in verschiedenen Farben und Formen eine gute Wahl. Diese Anhängerketten harmonieren fantastisch mit dem Layering anderer Modelle. Zahlreiche Anhänger betören zudem mit ihrem außergewöhnlichen Vintage-Charme. Großer Beliebtheit erfreuen sich Anhänger in Form von Medaillons, Münzen oder Sternzeichen.

Mehr ist mehr

Eigentlich treffen Ringe stets den Nerv der Zeit. Dennoch wirken angesagte Schmuckstücke in diesem Jahr anders. Getreu dem Motto „Mehr ist mehr“ dürfen Ringe im Herbst 2021 getrost nach Belieben kombiniert sein. Deshalb sind Ringe mit unterschiedlichen Formen, Farben sowie aus unterschiedlichen Materialien absolut angesagt.

Zu guter Letzt reihen sich Gliederketten in die Riege des beliebtesten Herbstschmucks ein. Diese Ketten ließen zwar schon im letzten Jahr die Herzen modebewusster Frauen höher schlagen. In diesem Jahr setzt sich der Trend jedoch fort. Ob in Silber oder Gold, ob groß oder klein – der Vielfalt sind nur wenige Grenzen gesetzt. Gliederketten in auffälligem Design sind derzeit von den Laufstegen dieser Welt nicht mehr wegzudenken.

Herbstlicher Ring
Ringe mit unterschiedlichen Formen, Farben sowie aus unterschiedlichen Materialien sind absolut angesagt – Bild: © dimj #232175344 stock.adobe.com

Von der Natur inspiriert

Diese Schmucktrends lassen einen Schluss zu. Immer mehr Schmuckdesigner erhalten ihre Inspiration direkt aus der Natur. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie zogen sich Menschen vermehrt in die Natur zurück, indem sie durch Wälder spazierten, Blumen bewunderten oder farbenfrohe Schmetterlinge bewunderten.
Deshalb wird die Schmuckwelt von vielen Accessoires bereichert, die optisch an Federn, Kleeblätter oder kleine Tiere erinnern.

Der Drang zur Natur spiegelt sich ebenfalls in der Farbauswahl wider, bei der grelle und laute Farben vorerst der Vergangenheit angehören.

Stattdessen treten Farbtöne in Erscheinung, die sich den Elementen zuordnen lassen. Vom zarten Grasgrün über an Meerwasser erinnerndes zurückhaltendes Blau bis hin zum vom Laubbaum inspirierten Orange: Bei dieser großen Auswahl ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.
Dazu gesellen sich softe Pastellfarben wie leichtes Rosa, das im Zusammenspiel mit anderen Farben vielleicht an einen Regenbogen erinnert.

Minimalismus trifft auf strahlende Schönheit

In puncto Formgebung verdeutlichen Ketten, Anhänger & Co. ebenfalls, dass viele Formen ebenfalls der Natur entstammen. Im Gegenzug erobern minimalistisch anmutende geometrische Formen die Schmuckbranche.
Und dennoch ist es typisch für Herbstschmuck, dass dieser gern etwas auffälliger und funkelnd sein darf. Dieser Anforderung werden strahlend schöne Perlen oder auch Kreolen spielend leicht gerecht.


Beitragsbild: © Victoria Chudinova #237943493 stock.adobe.com