Blog HostingInternet

Maximale Sicherheit beim Webhosting: Die besten Praxistipps

Maximale Sicherheit beim Webhosting
Maximale Sicherheit beim Webhosting

Beim Webhosting nimmt das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle ein. Schließlich können nur die Hosting-Services das Vertrauen ihrer Kunden gewinnen, die sich effektiv gegen Hacker, Malware und Datenverluste schützen. Um dieses Maximum an Sicherheit zu gewährleisten, sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich, die von Passwörtern über SSL-Zertifikate bis hin zu Backups reichen.

Wodurch zeichnet sich ein guter Webhoster aus?

Eine wichtige Grundlage für eine gute Website ist der richtige Webhoster. Schließlich laufen sämtliche Vorgänge einschließlich dazugehöriger Daten direkt über die Server der Hoster. Dementsprechend ist es ebenfalls wichtig, nicht nur irgendeinen Webhoster auszuwählen, sondern diese Entscheidung mit Bedacht zu treffen.

Die Wahl eines guten Webhosters hängt von Faktoren wie zu erwartenden Traffics, der Datenmenge einer Webseite oder Verfügbarkeitsgarantien ab. Diese Komponenten entscheiden somit maßgeblich darüber, welche Offerten für welches Budget und den individuellen Bedarf geeignet sind.

Via Plugin zum gewünschten Feature

Ein gutes und modernes Content-Management-System ist über Plugins von Drittanbietern problemlos erweiterbar. Besonders groß ist diese Auswahl für den Marktführer WordPress (zum WordPress Hosting Vergleich). Je nach Theme ist es dadurch unkompliziert möglich, Features nach eigener Wahl auch nachträglich in Webauftritte zu integrieren.

Diesen Optionen gehören ebenfalls sicherheitsrelevante Plugins wie ein Spamschutz, Virenscanner oder Backups an.

Wie wichtig sind Softwareupdates?

Als Ergänzung zu guten Passwörtern, regelmäßigen Backups oder verschlüsselten Verbindungen können auch weitere Maßnahmen die Sicherheit einer Website zusätzlich steigern. Eine mögliche Option sind regelmäßig erscheinende Aktualisierungen. Von Plugin-Aktualisierungen über Theme-Neuerungen bis hin zu CMS-Updates – all diese Features sollten sich stets auf dem neuesten Stand befinden. Auf diese Weise wird für eine Webseite ein größtmöglicher Schutz vor Hackerangriffen, Malware sowie Viren gewährleistet.

Vor jedem Update-Vorgang ist zusätzlich ein Backup der kompletten Website notwendig, um dadurch auch auf unvorhersehbare Folgen eines Installationsprozesses vorbereitet zu sein.

Regelmäßige Viren- und Malwarescans

Eines muss im Vorfeld betont werden: Es gibt keinen 100%igen Schutz vor Schadsoftware. Deshalb besteht stets ein gewisses Restrisiko darüber, dass sich Malware oder Viren auch trotz umfassender Schutzmaßnahmen einschleichen können. Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld darüber zu informieren, ob gebuchte Webhostingpakete einen Malware-Schutz inkludieren und Anbieter bei Bedarf automatisch hilfreiche Gegenmaßnahmen veranlassen. Andernfalls stehen für CMS zahlreiche Tools gegen Schadsoftware zur Verfügung.

Diese Software unterstützt Administratoren dabei, mit wenigen Mausklicks die unerwünschte Software herauszufiltern. Ist eine Website allerdings irreparabel infiziert, ist das Aufspielen eines Backups unerlässlich.

SSL-Zertifikat für eine sichere Verbindung

Heutzutage ist Nutzern ein Maximum an Datenschutz besonders wichtig. Deshalb ist der Secure Sockets Layer – der sogenannte SSL – heute für eine gute Webpräsenz unerlässlich. Dieses Zertifikat räumt eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen der Webseite sowie dem Nutzer ein, damit Dritte auf Übertragungswegen keine Zugriffe auf die Inhalte erhalten.

Deshalb werden mittlerweile auch die Internetseiten durch Google schlechter eingestuft, falls diese kein SSL-Zertifikat nachweisen können. Weiterhin warnen moderne Browser Nutzer vor Webseiten, die nicht über die Verschlüsselung verfügen.

Deshalb sind die Zertifikate heutzutage dringend notwendig, um bei einer Suchmaschine einen guten Rankingplatz zu erhalten und Seriosität auszustrahlen.

Die Zertifikate stehen in unterschiedlichen Preiskategorien und Formen zur Verfügung. Als besonders nutzerfreundlich gilt das kostenfreie SSL-Inklusivzertifikat, das für jedes Webhosting- und Webserver Produkt unentgeltlich zur Verfügung steht.

Passwort Wahl - Sicherheit beim Webhosting
Je einfacher ein Kennwort ist, desto leichter lässt sich dieses auch ermitteln

Gute Passwörter und Privilegien für Nutzer

Alle guten Schutzmaßnahmen für FTP-Zugänge, CMS oder eine Webseite sind nur wenig hilfreich, falls hierfür genutzte Passwörter schwach sind. Je einfacher ein Kennwort ist, desto leichter lässt sich dieses auch ermitteln. Deshalb ist es notwendig, möglichst sichere Passwörter zu finden. Eine bewährte Strategie für die Suche nach Passwörtern ist die Verbindung eines Satzes, bei dem die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter das Passwort ergeben – einschließlich einiger Zahlen. Alternativ für diese Strategie kommen Passwortmanager in Betracht, über welche sich beliebig lange Passwörter aus zufälligen Abfolgen von Zeichen, Zahlen und Buchstaben abspeichern lassen.

Zusätzlich zu geeigneten Passwörtern empfiehlt es sich, nur den Mitarbeitern einen Zugriff zu CMS zu gewähren, die die Accounts für ihre tägliche Arbeit benötigen. Generell gilt jeder weitere Nutzerzugang als Schwachstelle.

Schutz vor Datenverlusten durch regelmäßige Backups

Von falschen Einstellungen über Malware bis hin zu Hackern: Zahlreiche Faktoren sind dafür verantwortlich, den Datenbestand oder die Funktionalität einer Website zu beeinträchtigen. Für diese Fälle sind Backups eine wichtige Unterstützung, um eine Wiederherstellung verlorener Inhalte zu ermöglichen. Deshalb ist es für einen Webhoster notwendig, regelmäßig Datensicherungen durchzuführen.

Für zahlreiche professionelle Hoster ist es sogar selbstverständlich, Backups der Daten täglich durchzuführen und somit ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten.

Andere Plugins für Content-Management-Systeme sind auf eine Durchführung manueller Backups angelegt. Eine gute Option für WordPress ist beispielsweise UpdraftPlus, das eine benutzerfreundliche Gestaltung des Backup-Prozesses sowie der Datenwiederherstellung ermöglicht. Außerdem werden Sicherungen bei Bedarf unmittelbar an Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox übertragen.

Passende Sicherheitsmaßnahmen fürs Webhosting

Richtige Sicherheitsmaßnahmen sind eine wichtige Basis einer jeden Webseite. Backups, gute Passwörter sowie regelmäßige Malware-Scans sind für einen effizienten Schutz der Webseiten dringend notwendig. Zudem tragen regelmäßige Softwareupdates für CMS sowie zusätzliche Komponenten wie das Theme zu maximaler Sicherheit bei.