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Sushi selber machen

Sushi selber machen
Sushi selber machen

Hierzulande ist Sushi das bekannteste Gericht der japanischen Küche. Bei der Zubereitung werden aus mildgesäuertem Reis kleine Bällchen oder Rollen geformt, die mit Nori-Algenblättern, unterschiedlichen Gemüsesorten sowie rohem oder gegartem Fisch angereichert werden. Die Herstellung der kleinen Häppchen ist recht einfach. Deshalb stellen Hobbyköche die Delikatesse auch mit wenigen Handgriffen zu Hause her. Die bekanntesten Sushi-Sorten “Nigiri Sushi” sowie “Maki Sushi” stammen wiederum vom “Edo mae Zushi” ab, dessen Tradition und Ursprung auf Tokio zurückgehen.

Tipps zur Zubereitung

Mit dem passenden Werkzeug und den richtigen Zutaten können Gourmets selbstgemachtes Sushi auch einfach in den eigenen vier Wänden genießen. Zusätzlich zum zubereiteten Sushi-Reis sollten hierfür unterschiedliche Füllungen zur Wahl stehen.

Dabei ist es wichtig, Fisch und Gemüse mit einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben zu schneiden.

Je dünner diese Scheiben sind, desto besser können diese in die Sushi-Rollen eingearbeitet werden. Zur Herstellung sogenannter California Rolls oder Maki Sushi ist zudem eine Bambusmatte notwendig. Diese Makisu können Hobbyköche in Lebensmittelgeschäften erwerben.

Bambusmatte für Sushi notwendig
Zur Herstellung sogenannter California Rolls oder Maki Sushi ist zudem eine Bambusmatte notwendig

Eine Frischhaltefolie darf nicht fehlen

Für die Zubereitung sollten Sie sich vor Augen führen, dass zwischen die Bambusmatte und den Reis nach Möglichkeit eine Frischhaltefolie gelegt werden sollte. Dieses kleine Detail sorgt dafür, dass kein Reis an der Matte haften bleibt. Im nächsten Schritt halbieren Sie die Norialge oder lassen diese alternativ komplett, um diese anschließend mit ihrer glänzenden Seite auf die Bambusmatte nach unten zu legen. Daraufhin wird der Reis ungefähr einen Zentimeter hoch auf dem Algenblatt verteilt, während am oberen Rand zwei Zentimeter sowie an allen anderen Rändern jeweils ein Zentimeter frei bleibt.
Nun ist es an der Zeit, die Rolle zu füllen. Dabei legen Sie die Füllung wie Lachs- oder Gurkenstreifen quer ins untere Drittel, um bei Bedarf anschließend etwas Wasabi auf dem Reis zu verteilen.

Gleichmäßige Stücke schneiden

Daraufhin rollen Sie das Noriblatt mit Unterstützung der Bambusmatte um die Füllung. Haben Sie die Rolle noch einmal angedrückt, können Sie diese auch schon mit einem großen Messer in gleichmäßig große Stücke schneiden. Damit die Größe aller Stücke relativ gleichmäßig ist, halbieren Sie die Rolle zuerst, um die Hälften anschließend nebeneinander zu legen und zu halbieren.
Diese Technik wenden Sie so lange an, bis die Rolle in vier größere oder acht kleinere Stückchen unterteilt ist.

California Rolls selbst herstellen

California Rolls sind zwar ebenfalls Maki-Rollen, variieren jedoch durch ihre Rolltechnik. Wer California Rolls selber machen möchte, streicht zuerst Reis auf die Bambusmatte, um im nächsten Schritt ein Algenblatt sowie die Füllung darauf zu legen.

Füllungen wie Surimi, Avocado, Lachs oder Gurke erfreuen sich großer Beliebtheit.

Diese Füllungen werden in der Mitte verteilt, um je nach Geschmack mit etwas Wasabi gewürzt zu werden.
Im nächsten Schritt rollen Sie den Mix mit der Bambusrolle auf, so dass der Reis außen aufliegt und in Fischrogen oder Sesam gewälzt werden kann. Nunmehr schneiden Sie wiederum gleich große Teile.

California Rolls - Sushi
California Rolls sind zwar ebenfalls Maki-Rollen, variieren jedoch durch ihre Rolltechnik

Wie wird Nigiri selbst gemacht?

Für die Zubereitung von Nigiri Sushi sind Sushi Reis, Wasabi und Fisch notwendig.
Dann formen Sie aus dem Reis mit befeuchteten Händen kleine Bällchen in länglich-ovaler Form. Haben Sie der Mischung je nach Geschmack etwas Wasabi beigemengt, legen Sie den Fisch auch schon darauf und drücken diesen an.

Tipps zur Zubereitung von Sushireis

Für eine Herstellung von Sushireis geben Sie den Reis zuerst in eine Schüssel. Dann bedecken Sie den Reis mit kaltem Wasser und waschen diesen gründlich. Nach dem Abgießen wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis das Wasser komplett klar ist. Ist der Reis in einem Sieb abgetropft, geben Sie diesen zusammen mit Wasser in einen Topf und lassen den Mix bis zu 30 Minuten lang einweichen.

Nun lassen Sie den Reis bei einem halb geöffneten Deckel bei mittlerer Hitze aufkochen und anschließend vier Minuten kochen. Auf kleiner Stufe lassen Sie die Speise rund 15 Minuten lang zugedeckt garen. Haben Sie den Topf vom Herd genommen, lassen Sie den Reis noch einmal 18 Minuten ziehen. Dann topfen Sie die Speise in eine Porzellan- oder Holzschüssel um, um daraufhin etwas Essig mit einem Löffel unterzumischen. Bestenfalls verarbeiten Sie den Reis warm.

Hinweise zur Zubereitung

Damit Sushi stets gelingt, sollten Hobbyköche einige Tipps beherzigen.

Es ist hilfreich, etwas Essigwasser auf die Hände zu geben, damit der Reis nicht zu sehr anklebt.

Mit einem leicht angefeuchteten Messer können die Rollen besser geschnitten werden. Hierbei genügt es, das Sushi auf einem Brett oder einer Servierplatte anzurichten und dann zu servieren. Hygiene spielt bei der Zubereitung von Sushi eine ausschlaggebende Rolle. Sauberes Arbeiten ist im Umgang mit rohem Fisch schließlich unerlässlich. Deshalb sollten Sie Schneidebretter sowie Arbeitsflächen stets sauber halten und nach ihrer Nutzung heiß abwaschen. Zudem ist es sinnvoll, die Messer nach jedem Arbeitsschritt zu säubern.