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Alltag in Corona-Zeiten – Schönheitsoperationen boomen

Schönheitsoperationen boomen
Alltag in Corona-Zeiten - Schönheitsoperationen boomen

Zu viel Bauchfett, zu wenig Oberweite, zu viele Falten im Gesicht: Für viele Menschen ist die eine oder andere Problemzone ein großes Ärgernis. Allerdings gehen nicht alle Betroffenen in gleicher Weise mit den vermeintlichen Schönheitsmakeln um. Die einen akzeptieren ihren Körper genauso, wie dieser eben ist. Andere legen sich unters Messer, um ein besseres Körpergefühl zu erreichen.

Schwellungen nach Eingriffen gut kaschieren

In der Tat hat sich der Anteil an Schönheitsoperationen seit Beginn der Coronapandemie deutlich erhöht.

Plastische Chirurgie ist beliebter als jemals zuvor. Für diese Entwicklung gibt es mehrere Gründe.

Die Vereinigung der deutschen ästhetisch-plastischen Chirurgen wies bereits im Juli 2020 darauf hin, dass sich die Nachfrage nach sogenannten optimierenden Operationen deutlich erhöht hat. Einige Gründe liegen klar auf der Hand. Beispielsweise tragen Menschen inzwischen nahezu überall im öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz. Durch diese Bedeckung ist ein großer Teil des Gesichts bedeckt.
Zudem verbringen viele berufstätige Menschen ihren Arbeitsalltag nicht im Büro, sondern zu Hause in den eigenen vier Wänden (Ist Homeoffice die Zukunft?). Wer schon länger über den Besuch bei einem BeautyDoc nachgedacht hat, kann dank Corona etwaige Schwellungen oder Narben im Gesicht besser kaschieren. Deshalb fällt es in vielen Fällen überhaupt nicht auf, aktuell kleine Eingriffe durchführen zu lassen.
Dennoch ist es wichtig, sich im Vorfeld detailliert über die ästhetischen Eingriffe zu informieren, beispielsweise auf der Webseite Sinis-Aesthetics erhalten Sie viele Informationen.

Schwellungen oder Narben im Gesicht besser kaschieren
Wer schon länger über den Besuch bei einem BeautyDoc nachgedacht hat, kann dank Corona etwaige Schwellungen oder Narben im Gesicht besser kaschieren

Video-Calls fokussieren verstärkt auf Gesichter

Doch es gibt noch zahlreiche andere Erklärungen. Auch wenn sich die Anzahl persönlicher Kontakte durch die Pandemie deutlich reduziert hat, sind Video-Calls ein probates und gern genutztes Mittel für berufliche Kontakte. Bei diesen Video-Calls ist jedoch alle Aufmerksamkeit auf das eigene Gesicht gerichtet. Vor Beginn der Pandemie haben nur die wenigsten Personen ihr eigenes Gesicht so häufig gesehen wie jetzt. Bevor Berufstätige ihr Haus verließen, schauten sie morgens möglicherweise noch einmal kurz in den Spiegel – für den verbleibenden Tag jedoch nicht mehr.

Nunmehr führen die Videoschalten zwangsläufig dazu, vermehrt mit dem eigenen Äußeren konfrontiert zu werden. Dadurch fallen Makel wesentlich stärker auf.

Vermehrte Behandlungen des Doppelkinns und von Tränensäcken

Bezüglich der Wahl der Schönheits-OPs zeichnen sich in der aktuellen Krise weitere neue Trends ab. Eingriffe wie Fettabsaugungen oder Brustvergrößerungen verlieren an Bedeutung. Stattdessen steigt das Interesse für Operationen an Tränensäcken und Schlupflidern.

Außerdem fällt auf, dass überdurchschnittlich viele Patienten ihr Doppelkinn beseitigt haben wollen.

Möglicherweise verstärkt Homeoffice den Wunsch nach operativen Korrekturen ebenfalls, weil die meisten Menschen immer häufiger zu Hause sitzen und sich weniger bewegen.

Vermehrte Behandlungen des Doppelkinns und von Tränensäcken
Vermehrte Behandlungen des Doppelkinns und von Tränensäcken

Geringes Selbstbewusstsein wird durch psychische Probleme verstärkt

Zudem ist die Psyche in Zeiten der Corona-Pandemie ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Wer in der aktuellen Krisenzeit sehr viel Zeit allein zu Hause verbringt oder in Quarantäne ist, entwickelt überdurchschnittlich häufig Depressionen, Angst- oder Panikstörungen. Schnell entstehen Zweifel an der eigenen Person, die in einem zu geringen Selbstbewusstsein münden. Dadurch kommen eher Intentionen und Ideen auf, wie das eigene Äußere durch eine Operation verändert werden kann.

Bevor Betroffene jedoch den Kontakt zu Schönheitschirurgen suchen, sollten sie sich eines vor Augen führen.
Video-Calls sollten bei Weitem nicht der einzige Beweggrund für die Entscheidung für eine Schönheitsoperation sein. Häufig wirkt das Gesicht in Video-Calls verzerrt. Schnell wirkt die Nase (Kosten für eine Nasen OP – Wann zahlt die Krankenkasse?) wesentlich größer, als sie eigentlich ist. Umso wichtiger ist es, den Gang zum BeautyDoc genau zu durchdenken.

Fazit: Eine gute Zeit für Schönheitsoperationen

Ganz gleich, ob sich Betroffene aktuell in Kurzarbeit befinden oder durch die Pandemie die Gunst der Stunde nutzen möchten. Es gibt viele gute Gründe, die dafür sprechen, sich aktuell den Wunsch von einer Schönheitsoperation zu erfüllen.

Doch im Gegenzug ist eine BeautyOP ein folgenschwerer Eingriff, dessen Konsequenzen sich Patienten bewusst sein sollten. Es ist keine gute Idee, Eingriffe am eigenen Körper „aus der Laune heraus“ vorzunehmen.