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Sozialpädagogik berufsbegleitend studieren – Hilfreiche Tipps

Sozialpädagogik berufsbegleitend studieren - Hilfreiche Tipps
Sozialpädagogik berufsbegleitend studieren - Hilfreiche Tipps

Heutzutage sind Sozialpädagogen aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Wo gesellschaftliches Leben stattfindet, sind Sozialpädagogen zumeist zur Stelle. Ganz gleich, ob in der Kinderbetreuung, im Umgang mit Menschen mit Behinderung oder als beratende Instanz in der Kindererziehung – Sozialpädagogen verfolgen viele Aufgaben. Indem zahlreiche Positionen zudem mit viel Verantwortung und Qualitäten als Führungspersönlichkeit verbunden sind, sind Studiengänge und Weiterbildungen in diesem Bereich auch berufsbegleitend weit verbreitet.

Die wichtigsten Themengebiete im Überblick

Das umfassende Spektrum der Sozialpädagogik-Studiengänge schließt zahlreiche Themengebiete ein. Von der Spiel- und Medienpädagogik über Intensivpädagogik und Kunsttherapie bis hin zu Inklusion und Schule oder Musikpädagogik – die thematische Vielfalt ist groß.

Zugleich schließen die Bachelor-Studiengänge Themenbereiche wie Persönlichkeitsentwicklung, Beratung oder Supervision ein.

Interessante Optionen für ein Fernstudium

Wer berufstätig ist, legt beim Studium besonders großen Wert auf Flexibilität. Deshalb ist ein Fernstudium für Sozialpädagogik für Berufstätige zumeist die beste Wahl. Ein Bachelor-Abschluss für Heilpädagogik, Kultur- und Medienpädagogik kann beispielsweise über ein IUBH Fernstudium erlangt werden.

Wer ein Bachelor-Zeugnis für Frühpädagogik anstrebt, könnte ein Fernstudium an der DIPLOMA Hochschule wahrnehmen. Master- bzw. MBA-Studiengänge sind ebenfalls im Bereich der Sozialpädagogik möglich. Beispielsweise bietet die DIPLOMA Hochschule den Studiengang “Psychosoziale Beratung in Sozialer Arbeit” an. Im Gegensatz dazu widmet sich der Master-/MBA-Fernstudiengang der ZFUW der Universität Koblenz-Landau dem Thema “Inklusion und Schule”.

Vorteile eines berufsbegleitenden Präsenzstudiums

Als Alternative zum Fernstudium kommt ein berufsbegleitendes Präsenzstudium in Betracht. Das Konzept dieser Studienform sieht es vor, das Studium an festgelegten Terminen im Monat durchzuführen. Die Termine beziehen sich entweder auf mehrere Abende in der Woche oder fixe Zeitpunkte am Wochenende.

Die Auswahl an Anbietern für ein berufsbegleitendes Präsenzstudium ist besonders groß.

Wer einen Bachelor-Abschluss zu Studiengebieten wie Frühpädagogik, Sozialpädagogik in Ganztagsschulen oder Musik in der Kindheit anstrebt, sollte sich an Institutionen wie die Technische Akademie Wuppertal, die Hochschule für angewandte Pädagogik oder die Leuphana Professional School wenden. Studiengänge zur Erlangung eines Master- bzw. MBA-Abschlusses sind unter anderem an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Hochschule Neubrandenburg oder unter TUCed möglich – zu Themen wie Spiel- und Medienpädagogik, Organisationsentwicklung und Inklusion oder Förerung- und Inklusionspädagogik.

Studiengänge - Sozialpädagogik berufsbegleitend studieren
Studiengänge zielen darauf ab, Studierende auf anspruchsvolle und verantwortungsvolle Herausforderungen in der Gemeinwesenarbeit, Gruppen- oder Einzelfallarbeit vorzubereiten

Auf große Herausforderungen vorbereiten

All diese Studiengänge zielen darauf ab, Studierende auf anspruchsvolle und verantwortungsvolle Herausforderungen in der Gemeinwesenarbeit, Gruppen- oder Einzelfallarbeit vorzubereiten. Somit bereitet ein Studiengang in Sozialpädagogik darauf vor, Positionen bei sozialen Diensten, in der Familienhilfe oder Jugendarbeit wahrzunehmen.

Wer bereits vor Studienbeginn einer sozialpädagogischen Tätigkeit nachgeht, kann persönliche Verantwortungs- und Aufgabenbereiche durch das Studium vertiefen. Der Bachelorabschluss ist erfahrungsgemäß eine gute Wahl für alle Studierenden, die sich nach einer Ausbildung bzw. mehrjähriger beruflicher Erfahrung in diesem Bereich akademische Expertise aneignen möchten. Der Master Sozialpädagogik ist eine wichtige Grundlage, um anschließend als Sozialarbeiter, Lehrer, Psychologe oder Sozialpädagoge tätig zu sein.

Welche Voraussetzungen müssen Absolventen eines Fernstudiums erfüllen?

Wer einen Studiengang für Sozialpädagogik berufsbegleitend belegen möchte, muss entweder mehrjährige Berufserfahrung im sozialen Bereich oder eine Hochschulzugangsberechtigung in Form des Abiturs oder Fachabiturs nachweisen. Durch diese Zugangsvoraussetzungen haben auch Bewerber ohne Abitur die Möglichkeit, einem Bachelorstudium in diesem Bereich nachzugehen. Genaue Regelungen hängen individuell von der jeweiligen Hochschule und dem Bundesland ab. Zumeist müssen Bewerber ohne Abitur Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren nachweisen.

Zugangsvoraussetzungen für einen Masterabschluss

Möchten angehende Sozialpädagogen einen Masterabschluss erwerben, müssen sie ein Minimum von 180 ECS aus einem Erststudium wie einem Diplom- oder Bachelorstudiengang nachweisen.

Als Ergänzung zu diesen formalen Bedingungen sind kommunikative Fähigkeiten und Offenheit gegenüber anderen Menschen Grundvoraussetzungen, um sich dauerhaft als Sozialpädagoge beruflich verwirklichen zu können. Schließlich ist es die Hauptaufgabe von Sozialpädagogen, mit anderen Menschen zu kooperieren und kommunizieren.

Wie teuer ist ein Fernstudium für Sozialpädagogik?

Studiengebühren weichen von Hochschule zu Hochschule voneinander ab.

Wer zukünftige Studienkosten einkalkulieren möchte, sollte mit monatlichen Beträgen von 300 bis 350 Euro rechnen.

Möglicherweise erhöht sich dieser Richtwert allerdings durch weitere Kosten für die Immatrikulation, die Prüfung sowie Semesterbeiträge. Da monatlich zu entrichtende Beträge an einigen Hochschulen sogar noch höher ausfallen, ist es umso wichtiger, sich im Vorfeld über anfallende Kosten zu informieren.

Welche Studieninhalte bietet der Studiengang für Sozialpädagogik?

Exakte Studieninhalte hängen zwar von der jeweiligen Hochschule ab. Allerdings gibt es bestimmte Themen, die klassische Inhalte eines jeden sozialpädagogischen Studiengangs sind. Diese Themengebiete umfassen beispielsweise folgende Disziplinen:

  • Erziehung bzw. Erziehungswissenschaft
  • Heilpädagogik
  • Interkulturalität
  • Kulturarbeit
  • Kunstpädagogik
  • Medienpädagogik
  • Musikpädagogik
  • Politikwissenschaft
  • Projektmanagement
  • Recht
  • Sozialmanagement
  • Theaterpädagogik
  • Verwaltung und Organisation

Wer das am besten für persönliche Belange geeignete Studium auswählen möchte, sollte vor der Einschreibung einen genauen Blick auf das Curriculum werfen. Zum Teil besteht die Möglichkeit, im Laufe des Studiums spezielle Schwerpunkte auszuwählen. Dadurch können Studierende die Studieninhalte eigenen Berufswünschen anpassen.