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So lassen sich Sportverletzungen vorbeugen

Sportverletzungen vorbeugen
So lassen sich Sportverletzungen vorbeugen

Sport ist gesund für Körper und Geist. Durch falsches Training, unzureichendes Aufwärmen oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten kann es allerdings beim Sport zu Verletzungen kommen. Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören Prellungen und Zerrungen.
Mit einigen Maßnahmen wie dem richtigen Aufwärmen lassen sich solche Verletzungen aber gut vorbeugen.

Die häufigsten Ursachen von Verletzungen beim Sport

Die folgenden Ursachen zählen zu den häufigsten zur Entstehung von Sportverletzungen:

  • Übertreiben: Häufig ist der Ehrgeiz beim Training zu groß und es wird nach dem Motto „Viel hilft viel“ Sport betrieben. Auf diese Weise erhöht sich das Risiko für eine Überlastung und Ermüdung der Muskulatur.
  • Einseitiges Training: Um körperlich fit zu werden, sollten sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining betrieben werden. Ein zu einseitiges Training erhöht die Gefahr einer Verletzung.
  • Sport trotz Verletzung oder Krankheit: Liegt bereits eine Verletzung wie beispielsweise eine Prellung oder Zerrung vor, sollte zunächst eine Pause vom Sport eingelegt werden. Bei Krankheiten wie Erkältungen sollte körperliche Anstrengung generell vermieden werden, denn dies kann im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskelentzündung führen.
  • Keine Aufwärmphase: Häufig entstehen Verletzungen beim Sport durch das Weglassen der Aufwärmphase. Diese ist allerdings wichtig, um den Körper auf die Belastung vorzubereiten.
  • Falsche Ausstattung: Vor allem falsche Schuhe können schnell zu Verletzungen führen. Je nach Sportart sollten eventuell spezielle Sportschuhe getragen werden.
Aufwärmphase
Häufig entstehen Verletzungen beim Sport durch das Weglassen der Aufwärmphase

Tipps zur Vorbeugung von Sportverletzungen

Sport sollte Spaß machen und dient dazu, dem Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Mit den folgenden Tipps lassen sich Verletzungen beim Sport vermeiden.

Gesundheitscheck beim Arzt

Für Personen, die länger keinen Sport gemacht haben, über 35 Jahre alt sind oder an Vorerkrankungen leiden, empfiehlt es sich im Vorfeld einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen zu lassen.

Gleiches gilt für Raucher und Personen mit Übergewicht oder Bluthochdruck.

Der Arzt prüft Herz, Lunge und den Bewegungsapparat und kann eine geeignete Sportart empfehlen.

Gesundheitscheck beim Arzt
Für Personen, die länger keinen Sport gemacht haben, über 35 Jahre alt sind oder an Vorerkrankungen leiden, empfiehlt es sich im Vorfeld einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen zu lassen

Die richtige Sportart auswählen

Bei der Wahl der passenden Sportart sollten die eignen Vorlieben sowie das Alter und der Fitnesszustand berücksichtigt werden.

Aufwärmphase durchführen

Zur Vermeidung von Sportverletzungen ist das Aufwärmen unerlässlich. Durch die Aufwärmphase werden die Muskeln, Sehnen, Bänder sowie der Kreislauf auf die anstehende Belastung vorbereitet.

Langsam angehen lassen

Vor allem Sportanfänger sollten es langsam angehen lassen.

Drei bis vier Sporteinheiten von je 30 Minuten pro Woche sind vollkommen ausreichend.

Mit zunehmender Übung können zunächst die Trainingsdauer und anschließend die Häufigkeit und Intensität langsam gesteigert werden.

Anleitung vom Profi

Wer eine neue Sportart ausprobiert oder zum ersten Mal spezielle Trainingsgeräte nutzt, sollte sich zunächst von einem professionellen Trainer anleiten lassen. So lassen sich falsche Bewegungsabläufe vermeiden, wodurch das Risiko von Verletzungen sinkt und zudem der optimale Trainingserfolg erzielt werden kann.

Anleitung vom Profi
Wer eine neue Sportart ausprobiert oder zum ersten Mal spezielle Trainingsgeräte nutzt, sollte sich zunächst von einem professionellen Trainer anleiten lassen

Überlastung vermeiden

Der Körper sollte beim Sport zwar gefordert, aber nicht überfordert werden. Das Training sollte daher dem eigenen Leistungsvermögen angepasst werden. Durch Selbstüberschätzung kann es schnell zu Sportverletzungen kommen.

Vor allem beim Sport in der Gruppe kann es schnell vorkommen, dass man sich mit den Trainingspartnern vergleicht und die eigenen Grenzen aus dem Blick verliert.

Daher ist es wichtig, gut auf die Signale des Körpers zu hören und eine Überlastung zu vermeiden. Es empfiehlt sich zudem besser lange und dafür lockere Trainingseinheiten auszuführen, anstatt kurze und zu intensive.

Ausreichende Pausen machen

Nach einer sportlichen Betätigung benötigt der Körper eine ausreichende Ruhepause. Während der Pause kann der Körper Muskeln aufbauen und sich regenerieren.
Zwischen den Trainingseinheiten sollte zudem auf einen ausreichenden Schlaf, eine ausgewogene Ernährung sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Schmerz als Warnsignal wahrnehmen

Sobald beispielsweise der Knöchel oder das Knie schmerzt, sollte dies als Warnsignal des Körpers betrachtet werden. In diesem Fall ist es wichtig direkt eine Pause einzulegen. Auch bei einer Erkältung oder Grippe sollte auf Sport verzichtet werden, denn eine Krankheit stellt auch so schon eine Belastung für den Körper dar.

Die richtige Ausrüstung nutzen

Zur Vermeidung von Verletzungen ist die richtige Ausrüstung unerlässlich. Durch die richtige Kleidung wird der Körper vor Überhitzung oder Erkältung geschützt.

Schuhe müssen individuell auf die Sportart abgestimmt werden, denn die Füße werden bei jeder Sportart anders belastet.

Bei Sportgeräten sollte darauf geachtet werden, dass diese die Gelenke schonen und Belastungen reduzieren. Ein Tennisschläger beispielsweise sollte leicht und gut bespannt sein. Bei einigen Sportarten wie beispielsweise Hockey oder Inlineskating ist eine Schutzausrüstung in Form eines Helms sowie Knie- und Ellenbogenschoner erforderlich.