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Impressionismus – eine der beliebtesten Kunststile überhaupt

Impressionismus
Impressionismus – eine der beliebtesten Kunststile überhaupt

Es sind Bilder von Künstlern wie Claude Monet, die Menschen aus aller Welt bis heute in den Bann ziehen. Zweifelsohne ist der Impressionismus bis heute einer der beliebtesten Kunststile überhaupt.

Impressionistische Bilder seit der Mitte des 19. Jahrhunderts

Die Anfänge der Kunstrichtung gehen bis auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Kunstrichtung mit französischen Wurzeln eroberte von dort aus die ganze Welt.

Die Bezeichnung des Kunststils geht auf das Gemälde eines Malers zurück, der bis heute der bekannteste Vertreter des Impressionismus ist.

Die Rede ist von Claude Monet und seinem Werk „Impression, soleil levant“. Auf dem Bild ist ein Sonnenuntergang über einer Wasserfläche verewigt, auf dem wiederum vereinzelt Boote schwimmen. Viele Kritiker sprachen dem Gemälde seine besondere Wirkung ab. Dennoch verlieh das Kunstwerk einer ganzen Kunstrichtung ihren Namen.

Claude Monet Impressionismus
Impressionistische Bilder seit der Mitte des 19. Jahrhunderts – Bild: © weris7554 #235086425 stock.adobe.com

Die bekanntesten Vertreter des Impressionismus

Nach Aussagen des Bayerischen Rundfunks sagte ein zeitgenössischer Kritiker einst voller Hohn, dass der neue Begriff des Impressionisten erst neu erschaffen werden müsse, um die Intention der Künstler zu charakterisieren. Weitere bekannte Maler des Impressionismus sind Èduard Manet, Paul Cézanne, Edgar Degas oder Auguste Renoir.

Die Intention: Sich von vorherigen Kunstrichtungen distanzieren

Alle Werke impressionistischer Kunst verbindet eine Gemeinsamkeit. Ihren Schöpfern war es wichtig, eine bewusste Distanz zur im 19. Jahrhundert dominierenden Altmalerei zu erschaffen.

Für impressionistische Malereien ist es typisch, dass dunkle Farben und eine unnatürliche Beleuchtung durch Details wie kräftige und leuchtende Farbtöne ersetzt werden.

Hierbei ist es besonders wichtig, Naturszenarien eindrucksvoll in Szene zu setzen. Zudem verfolgt impressionistische Kunst das Ziel, eine unmittelbare Stimmung, den Eindruck bestimmter Szenerien oder beobachtete Bewegungen auf die Leinwand zu bannen. Deshalb bestehen die Bilder aus vielen vereinzelten Flecken und Tupfern. Der erhoffte Effekt stellt sich jedoch erst ein, wenn Betrachter die Gemälde aus gewisser Distanz begutachten. Dann vermengen sich die unterschiedlichen Farbtupfer. Es entsteht der Eindruck, als würde sich eine Bewegung vollziehen.
Eine Vielzahl impressionistischer Werke im Original ist beispielsweise im Musée d’Orsay in Paris ersichtlich.


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