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Ätherische Öle und ihre Wirkung – Die wichtigsten Aromen im Überblick

Ätherische Öle
Ätherische Öle und ihre Wirkung - Die wichtigsten Aromen im Überblick

Mittlerweile gibt es fast so viele ätherische Öle wie wohlduftende aromatische Pflanzen. Dabei besitzt jedes Öl verschiedene Eigenschaften, die sich unterschiedlich auf das persönliche Wohlgefühl auswirken. Wer Naturkosmetika und andere biologische Produkte wie ätherische Öle für den eigenen Bedarf sucht, sollte sich deshalb im Vorfeld genau mit der Wirkungsweise einzelner Substanzen auseinandersetzen.

Die Wirkung von Anisöl

Anis ist ein entspannendes und leicht süßliches Aroma, das Drinks wie Ouzo ihren unverwechselbaren Geschmack verleiht. In diesem Wirkstoff ist sogenanntes Sternanisöl enthalten, das für seine verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt wird. Die ebenfalls als Illicium Verum bekannte Pflanze wirkt sich ebenfalls positiv auf den monatlichen Zyklus von Frauen aus.
In der chinesischen Medizin wird Anis einerseits im Kampf gegen Erkältungen sowie zur Erzeugung einer entspannenden Atmosphäre eingesetzt.

Anisöl
In der chinesischen Medizin wird Anis einerseits im Kampf gegen Erkältungen sowie zur Erzeugung einer entspannenden Atmosphäre eingesetzt

Die Wirkung von Rosenöl

Die Anwendungsgebiete der Rose sind besonders vielfältig. Doch in erster Linie wird das ätherische Öl für seinen harmonisierenden Effekt auf das seelische Wohlbefinden geschätzt. Aus dem Grund wird das ätherische Öl angewendet, um unangenehme Zustände wie Leid, Trauer und Kummer zu überwinden.

Das ätherische Öl hilft dabei, Emotionen zuzulassen und traumatische Ereignisse zu verarbeiten.

Da Rose ebenfalls eine empfehlenswerte Essenz zur Hautpflege ist, werden ebenfalls Shampoos aus Naturkosmetik daraus angefertigt. Außerdem ist Rosenöl zur Pflege empfindlicher Haut sowie gereizter Hautbereiche bekannt. Dank der entspannten Wirkung setzt sich das ätherische Öl zusätzlich in der Geburtshilfe, Sterbebegleitung und Umbruchsituationen durch.

Der besondere Effekt von Rosmarin

Rosmarin-Essenz ist an ihrem würzig-frischen Duft erkennbar, der einen stimulierenden Effekt bewirkt. Daher kommen ätherische Öle aus biologischer Herstellung in der Raumbeduftung vor allem dann zum Einsatz, wenn ein Übermaß an geistiger Arbeit eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit sowie Erschöpfungszustände verursacht. Rosmarinöl wird der Effekt nachgesagt, die Willenskraft zu fördern und kreative Gedanken anzuregen.

Zusätzlich wird der Wirkstoff in Gelenk- und Muskelpräparaten genutzt, um die Durchblutung anzuregen. Deshalb beugen Sportler einem drohenden Muskelkater ebenfalls gern mit Rosmarin vor.

Rosmarin-Essenz
Rosmarin-Essenz ist an ihrem würzig-frischen Duft erkennbar, der einen stimulierenden Effekt bewirkt.

Besonderheiten von Eukalyptus

Wer an Lustlosigkeit und Trägheit leidet, profitiert vom motivierenden und belebenden Effekt von Eukalyptus. Da diese Essenz ebenfalls die Konzentrationsfähigkeit unterstützt, wird der Wirkstoff vorzugsweise für geistige Arbeit angewendet. Doch noch häufiger wird das ätherische Öl zur Behandlung von Erkältungen oder schmerzhafter Gelenke und Muskeln angewendet.

Als Standardmedikament dient Eukalyptus somit der Therapie von Husten oder rheumatischen Erkrankungen.

Allerdings ist die Essenz nicht für Kleinkinder geeignet.

Beruhigende Eigenschaften von Lavendel

Lavendelöl kommt bei vielfältigen Anwendungsweisen zum Einsatz. Bei Aufregung, Schlaflosigkeit, Nervosität und Herzklopfen besticht der Wirkstoff mit seinem wohltuenden beruhigenden Effekt. Beispielsweise genügen wenige Tropfen auf dem Kopfkissen oder den Schläfen, um leichter in den Schlaf zu gelangen. Lavendel hat einen ausgleichenden Effekt. Im Stresszustand beruhigt Lavendel. Bei aufkommender Melancholie bewirkt das Öl einen aufbauenden belebenden Effekt. Dank hautpflegender Charakteristika wird die Essenz ebenfalls nach dem Sonnenbad eingesetzt.

Lavendelöl
Bei Aufregung, Schlaflosigkeit, Nervosität und Herzklopfen besticht Lavendelöl mit seinem wohltuenden beruhigenden Effekt

Mehr Wohlgefühl mit Orangenöl

Süßes und fruchtig duftendes Orangenöl wirkt beruhigend und belebend zugleich. Der Duft der Frucht hat die Kraft, Nervosität und Stress effektiv abzubauen.

Durch das Öl kommt eine angenehm erwärmende Atmosphäre auf, die bedrückender Kopflastigkeit oder Angstgefühlen entgegenwirkt.

Außerdem regt Orange auch in beschränkter Weise den Appetit an. Da Orangenöl hervorragend mit vielen anderen Düften harmoniert, verbreitet diese Essenz automatisch gute Laune.

Vorzüge von Teebaum

Insbesondere in Australien gilt Teebaumöl als „Wirkstoff für jede Gelegenheit“. Aborigines verwendeten Teebaum schon seit Jahrtausenden traditionell. Heute wird das Öl ebenfalls zur Reinigung von Raumluft eingesetzt, um das Erkältungsrisiko zu minimieren. Außerdem ist Teebaumöl gut dafür geeignet, um Hautunreinheiten sowie leichte Entzündungen zu behandeln oder Füße zu desinfizieren bzw. zu erfrischen.

Wer größere Hautbereiche mit Teebaumöl behandeln möchte, trägt die Essenz mit einem mit Wasser angereicherten Wattebausch auf. In verdünnter Variante kommt Teebaum ebenfalls als Massageöl zur Anwendung.

Zirbelkiefer löst negative Energien in Luft aufbauenden

Zirbelkiefer ist ein ätherisches Öl mit reinigenden Eigenschaften, das in Räumlichkeiten negative Energien oder unangenehme Düfte aufnimmt. Diesem ätherischen Öl wird der Effekt nachgesagt, in Räumen stattdessen eine angenehm frische Atmosphäre zu erzeugen.

Zirbelkiefer wird nachgesagt, sich besser neu orientieren zu können oder besser bei sich zu bleiben.

Ergänzend bestätigen Wissenschaftler, dass im Schlafzimmer angewendetes Zirbelkieferöl dabei hilft, entspannter in den nächsten Tag zu starten.