Direktbroker-FX im Test 2017

Bei dem Anbieter Direktbroker-FX handelt es sich um eine 100prozentige Tochter der in Berlin ansässigen Tradinghouse.net AG. Die Holding ist seit 17 Jahren im Handel aktiv. Das Angebot von Direktbroker-FX, sprich die Umsetzung des Handels und die Bereitstellung der Webseite, liegt jedoch bei der zypriotischen Leverate Financial Services. Direktbroker-FX ermöglicht den Handel mit CFDs und Forex, Hebelgeschäften und Devisen.

Direktbroker-FX bietet seinen Kunden mehrere Vorteile:

  • Kostenloses Demokonto
  • Keine Nachschusspflicht
  • Drei kostenlose Lernvideos am Tag
  • Direkte Weiterleitung der Order in den Markt (STP-Broker)

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Konditionen und Transaktionskosten bei Direktbroker-FX

Sowohl im Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) als auch mit Fremdwährungen (Forex) spielen natürlich die Kosten für den Handel eine Rolle. Direktbroker-FX bietet seinen Kunden drei verschiedene Kontomodelle mit unterschiedlichen Konditionen an:

  • Standardkonto mit einem Standard-Hebel von 1:100 und einer Mindesteinzahlung von 100 Euro.
  • Goldkonto mit einem Standard-Hebel von 1:200 und einer Mindesteinzahlung von 5.000 Euro.
  • Platinumkonto mit einem Standard-Hebel von 1:200 und einer Mindesteinzahlung von 25.000 Euro.

Bei den Währungspaaren beträgt die Kommission im Rahmen des Standardkontos 2,50 Euro pro Lot (100.000 Einheiten einer Währung), bei Gold- und Platinkonto 1,20 Euro. Für CFDs auf Aktien gilt im Standardkonto eine Flat-fee in Höhe von 5,95 Euro, im Goldkonto von 2,95 Euro. Das Platinkonto berechnet für die Dauer von zwölf Monaten keine Gebühren. Danach fallen ebenfalls 2,95 Euro pro Trade an. Für CFDs auf den DAX berechnet der Anbieter einen Spread von 0,25.

Besonderheiten des Brokers

Direktbroker-FX bietet durchaus Besonderheiten. Dazu zählt beispielsweise das kostenlose Demokonto, welches das Training auf der Handelsplattform MetaTrader 4, der am weitesten verbreiteten Plattform, ermöglicht.

Als Neukunde profitieren Sie auf Wunsch von einem persönlichen Training vor Ort oder via Internet. Als Kunde haben Sie die Möglichkeit, an einem einwöchigen kostenlosen Trainingscamp teilzunehmen. Für alle Fragen steht Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Hinsichtlich des Handels verzichtet Direktbroker-FX auf Requotes. Darunter versteht man eine Änderung des ursprünglich gewählten Ausgangskurses eines Basiswertes, wenn sich der Kurs seit Orderaufgabe verändert hat, beispielsweise durch Verzögerung bei der Orderübermittlung.

Direktbroker-FX sieht darüber hinaus von einer Nachschusspflicht ab. Diese entsteht, wenn der Verlust des Deals das eingesetzte Kapital übersteigt.

Devisenpaare können bereits in einer Größenordnung von 0,01 Lot, also 1.000 Einheiten einer Währung, gehandelt werden.

Die Kontoeröffnung von Direktbroker-FX im Test

Die Kontoeröffnung erfolgt völlig unkompliziert via Internet. Die Handelskonten können Sie als Einzel-, Gemeinschafts- oder Firmenkonto führen. Notwendig ist lediglich, dass Sie eine Kopie eines gültigen Ausweises als PDF-Datei an die Kontoeröffnung anhängen.

Die Ersteinzahlung nach Mitteilung der Kontonummer erfolgt am einfachsten per Kreditkarte oder Maestrokarte. Zahlungssysteme wie Skrill oder Neteller akzeptiert der Broker ebenfalls. Gleiches gilt für Überweisungen. Auszahlungen zulasten des Handelskontos können nur auf dem Weg erfolgen, auf dem die Einzahlung erfolgte.

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Trading und Sicherheit

Als reiner CFD- und Forexbroker bietet Ihnen Direktbroker-FX die Möglichkeit, Hebelgeschäfte auf

  • Währungspaare
  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Indizes

zu tätigen. Den recht hohen möglichen Gewinnen bei relativ niedrigen Einsätzen steht allerdings das Risiko des Totalverlustes gegenüber. Dessen müssen Sie sich bei dieser Art von Finanzwetten bewusst sein.

Wer Unterstützung benötigt, kann Direktbroker-FX direkt kontaktieren. Das Büro ist von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8 Uhr und 18 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet +49 30 5900 911-0, die E-Mailadresse office@direktbroker-fx.de.

Für den Handel stehen drei Plattformen zur Verfügung

  • Mit dem Webtrader nutzen Sie eine browserbasierte Plattform, auf die Sie von jedem PC oder Laptop zugreifen können.
  • Der MetaTrader 4 steht als Desktopversion zum Download zur Verfügung.
  • Für die Betriebssysteme Android und iOS ist der Mobile Trader im jeweiligen App-Store erhältlich.

Die Regulierung von Direktbroker-FX erfolgt durch die zypriotische Börsenaufsicht CySec, die Tätigkeiten des deutschen Mutterhauses kontrolliert die BaFin.

Die Einlagen auf den Handelskonten sind nach europäischem Recht bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesichert, respektive 85.000 britischen Pfund, da die Kundenkonten bei der Barclays Bank geführt werden.

Vorteile und Nachteile

Für Anleger, die im Forex- und CFD-Handel aktiv werden möchten, bietet Direktbroker—FX sicher einige Pluspunkte gegenüber seinen Mitbewerbern. Einer davon ist das Ausbildungspaket und das kostenlose Demokonto. Dieses können Sie losgelöst von einem Echtgeldkonto eröffnen und ohne Verpflichtung testen. Der Verzicht auf die Nachschusspflicht bei einem Verlust fällt ebenfalls positiv in das Gewicht.

Von einem deutschen Anbieter sollte man auf der anderen Seite erwarten, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Deutsch hinterlegt sind. Gleiches gilt für das Tableau mit den Handelskonditionen. Hebelgeschäfte bergen Gefahren, die Geschäftsbedingungen könnten den einen oder anderen Knackpunkt offen legen.

Im Großen und Ganzen zählt Direktbroker-FX aber sicher zu den besseren Anbietern für den Handel mit Forex und CFDs.

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Fazit

Der Handel mit Hebelgeschäften ist wahrlich nicht jedermanns Sache. Den überdurchschnittlich hohen Gewinnen steht grundsätzlich das Risiko des Totalverlustes gegenüber. Wer unverbindlich in den Handel mit Differenzkontrakten hineinschnuppern möchte, kann dies mit dem kostenlosen Demokonto unverbindlich tun. Wer darüber hinaus seine ersten Trades eröffnen möchte, findet bei Direktbroker-FX ein passendes, weil unterstützendes Umfeld.